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Venenerkrankungen
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Kompressionsstrümpfe tagsüber ständig tragen

Bei Venenerkrankungen helfen Kompressionsstrümpfe - aber nur, wenn Betroffene sie zumindest tagsüber ständig tragen.
Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Kompressionsstrümpfe sind heute nicht mehr so unbequem wie früher. Und das ist auch gut so. Denn wer Probleme mit den Venen hat, trägt sie am besten immer. Nur für die Nacht gibt es Alternativen.

Kompressionsstrümpfe helfen bei Venenerkrankungen. Voraussetzung ist aber, dass Betroffene sie zumindest tagsüber ständig tragen.

Ansonsten funktioniert die stützende Wirkung der Strümpfe nicht richtig, heißt es im "Senioren Ratgeber" (Ausgabe 10/2019). Nachts dagegen bleiben die Strümpfe am besten aus. Wer die Beine beim Schlafen trotzdem entlasten will, kann sie höher lagern - dafür sind spezielle Venenkissen erhältlich.

Angezogen werden die Kompressionsstrümpfe am besten gleich morgens und noch im Bett, auch das Ausziehen klappt dort abends am besten. Spezielle Handschuhe mit Noppen oder andere Anziehhilfen helfen dabei, in die Strümpfe zu schlüpfen.

Sie sind in verschiedenen Größen und Klassen erhältlich, von leicht bis extra stark. Passen die Strümpfe nicht richtig, macht sich das zum Beispiel durch Schmerzen beim Auftreten, Krämpfe oder Spannungsgefühle bemerkbar. In solchen Fällen sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. (dpa)

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