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Weniger Programme im analogen Kabel-TV

Bild: DPA

Unterföhring/Heidelberg (dpa/tmn) - Das analoge Kabelfernsehen büßt demnächst deutschlandweit zwei Kanäle ein: In 13 Bundesländern wird ein Drittes Programm abgeschaltet.

Private Programme werden so verlegt, in Kanalteilung ausgestrahlt oder ebenfalls abgeschaltet, sodass ein weiterer Kanal wegfällt, wie Kabel Deutschland (KD) mitteilt. Hintergrund ist eine Verordnung, die verhindern soll, dass Signale aus dem Kabelnetz sicherheitsrelevanten Funkverkehr wie zum Beispiel den der Flugsicherung stören. KD will die Verordnung schrittweise vom 2. August an bis 20. November umsetzen und seine Kunden eine Woche vor der Umschaltung über Laufschriften im Fernsehbild informieren.

Kabel Deutschland ist der größte Kabelnetzbetreiber und versorgt Haushalte in 13 Bundesländern. Der Anbieter Kabel BW, der das Netz in Baden-Württemberg betreibt, wird erst zum Jahresende umschalten. "Wie die Umstellung genau aussehen wird, steht noch nicht fest", sagte Unternehmenssprecher Maurice Böhler. Auch der zweitgrößte Betreiber Unitymedia, der in Hessen und Nordrhein-Westfalen aktiv ist, sowie kleinere Anbieter wie Tele Columbus oder Primacom müssen ihr Netz noch in diesem Jahr umstellen. Die sogenannte Sicherheitsfunk-Schutzverordnung verbietet künftig die Nutzung der Kabelkanäle S04 und S05.

Zumindest bei KD sollen alle gestrichenen Programme auch weiterhin per digitalem Kabelfernsehen (DVB-C) empfangbar sein. Durch Komprimierung können bei dieser Technologie deutlich mehr Programme ins Netz eingespeist werden als beim analogen Kabel-TV. Für digitales Kabelfernsehen ist meist ein Aufpreis fällig - und oft ein zusätzlicher Receiver nötig. In neuere Fernseher kann ein DVB-C-Modul aber auch schon eingebaut sein.

Infos zur Kanalbelegung bei KD: dpaq.de/XmkZW

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