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Hundert11
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Uli Biesinger: Weltmeister aus Augsburg

Uli Biesinger im Trikot der deutschen Nationalmannschaft.
2 Bilder
Uli Biesinger im Trikot der deutschen Nationalmannschaft.
Foto: FCA-Archiv

Er war einer der populärsten Fußballer der Stadt: Uli Biesinger. Und obwohl er bei der Fußball-WM 1954 nicht zum Einsatz kam, durfte er sich Weltmeister nennen.

Seine Premiere in der Nationalmannschaft gab Uli Biesinger im September 1954, als die Bundeself Belgien mit 0:2 unterlag. Für den BC Augsburg, Vorgängerverein des FCA, war sein Torriecher überlebenswichtig: 197 Mal überwand der Mittelstürmer den gegnerischen Schlussmann.

Der Weltmeister war kein Freund von schlauen Sprüchen und langen Reden, jedoch ausgestattet mit einer großen Portion trockenem Humor. Er scheute das grelle Licht der Scheinwerfer, am liebsten unterhielt er sich über Fußball. Das Spiel mit der runden Kugel war sein Leben.

Uli Biesinger: Beim Bundesliga-Aufstieg des FC Augsburg noch live vor Ort

Im Mai 2011 jubelte Uli Biesinger noch in der Augsburger Arena über den Aufstieg des FC Augsburg in die Erste Bundesliga. Als „sein Verein“ Anfang August gegen den SC Freiburg sein erstes Spiel in der deutschen Elite-Liga austrug, saß Uli Biesinger nicht mehr auf seinem angestammten Platz. Im Juni 2011 verstarb der siebenfache Nationalspieler und Mitglied des Weltmeisterkaders 1954. Biesinger wurde 77 Jahre alt. 

Er war einer der populärsten Kicker der Stadt. Der in Augsburg-Oberhausen aufgewachsene Biesinger gehörte bei der Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz zum deutschen Aufgebot, der damals 20-Jährige kam als jüngster Spieler allerdings nicht zum Einsatz.

Trotzdem, er war ein Teil des Teams und einer der Helden von Bern. Ein Triumph, der im Laufe der Jahre zum Mythos wurde. Bis 1958 zählte er zum Kreis der DFB-Elf und stand in Sepp Herbergers berühmtem Notizbuch. Er absolvierte sieben A-Länderspiele (2 Tore) sowie sieben Begegnungen im B-Team und schoss dabei ebenfalls zwei Treffer.

Nominierung Biesingers in den WM-Kader 1954 war eine Sensation

Als ihn „der Chef“, wie Herberger genannt wurde, 1954 in den WM-Kader berief, war das eine Sensation. Dass er im legendären Gruppenspiel gegen den späteren Finalgegner Ungarn (3:8) zwar zunächst spielen sollte, dann aber doch Fritz Walter zum Einsatz kam, das hatte Biesinger, wie er immer wieder selbst betonte, „schnell verdaut“.

Denn der 2002 verstorbene Walter war sein Idol, auch als sie Seite an Seite spielten. Er war Biesingers Ratgeber, besorgte ihm Termine bei Kaiserslauterns Mannschaftsarzt, „er war wie ein Vater zu mir“, betonte Uli Biesinger immer wieder.

Dass es nicht mehr internationale Einsätze wurden, dafür hatte Biesinger eine einfache Erklärung: „Ich hatte das Pech, in die Zeit zwischen Ottmar Walter und Uwe Seeler zu geraten“, sagte er. Nach Ernst Lehner war er der zweite Augsburger, der das Trikot mit dem Adler auf der Brust tragen durfte.

In seiner Heimatstadt Augsburg fühlte sich Biesinger immer sehr wohl, spielte trotz anderer lukrativer Angebote viele Jahre beim BCA. 1952 gab der torgefährliche Mittelstürmer bei seinem Heimatverein das Debüt in der ersten Mannschaft. 4:2 gewannen die Lechstädter damals beim Freiburger FC, Biesinger steuerte einen Treffer bei.

Uli Biesinger: Eine Watschn zum Debüt

Doch nach der Partie bekam er schnell mit, dass im Oberligateam ein anderer Wind als in den Nachwuchsteams herrschte. Er steckte sich vor dem Stadion einen Glimmstängel an. Das beobachtet sein routinierter Teamkollege Georg Platzer, der dem Youngster eine saftige Watschen verpasste.

Lediglich von 1960 bis 1963 wurde er der Heimat untreu und stand beim SSV Reutlingen unter Vertrag. Danach kehrte der Offensivspieler zum BCA zurück, ehe er 1965 zum Lokalrivalen TSV Schwaben wechselte.

Die Fantribüne in der WWK-Arena trägt den Namen von Uli Biesinger.
Foto: Ulrich Wagner

Wegen einer Meniskusverletzung beendete Biesinger 1966 seine Karriere und gab sein Wissen und seine Erfahrung in verschiedenen Amateurvereinen (unter anderem Stadtbergen) als Trainer an die Spieler weiter. In der Oberliga Süd liegt er dank seiner 149 Tore in 265 Spielen auf dem dritten Rang der ewigen Torschützenliste. In der 1963 gegründeten Bundesliga spielte er jedoch nie.

Gemeinsam mit Pele und Beckenbauer: Uli Biesinger beim Sommermärchen 2006

2004, 50 Jahre nach der Weltmeisterschaft, kehrten Uli Biesinger und seine mittlerweile auch verstorbene Frau Elfi an die Stätten seines größten sportlichen Erfolges in der Schweiz zurück. Sie besuchten das legendäre Hotel Belvedere in Spiez am Thunersee, im Schatten der majestätischen Viertausender Eiger, Jungfrau und Mönch.

Biesingers Augen leuchteten, auch als er in Bern im gerade neu erbauten Wankdorfstadion stand, tolle Erinnerungen wurden damals wach. Zwei Jahre später, bei der Eröffnung der Weltmeisterschaft 2006 in München, stand er wieder an der Seite der Großen des Weltfußballs. Zusammen mit Superstars wie Pele oder Beckenbauer marschierte er in die Münchner Arena ein.

Dass es für Fußballer während seiner aktiven Zeit keine Reichtümer (sein erstes Gehalt betrug 160 Mark) zu verdienen gab, das akzeptierte Uli Biesinger. Er war während und nach seiner Karriere immer berufstätig. In seinem Garten oder beim Angeln fand er die für ihn so wichtige Ruhe. Der Weltmeister würde strahlen, hätte er die Entwicklung des FC Augsburg noch miterleben können.

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