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Wasserzonen ausnutzen
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So wird das Aquarium nicht zu voll

Buntbarsche, Guppys und vielleicht noch Welse mit großem Saugmaul? Wer Fische fürs Aquarium aussucht, hat die Qual der Wahl. Doch die Tiere müssen gut zusammenpassen - und brauchen ausreichend Platz.

Für Aquarianer mag es verlockend sein, möglichst verschiedene Fische im Becken zu beobachten. Schwimmen allerdings zu viele Tiere im Aquarium, werden die Fische leichter krank. Darauf weist der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) hin.

Anhaltspunkte, dass es zu eng im Aquarium wird, sind etwa viele Algen und hohe Nitratwerte des Wassers. Aber auch andauernde Konflikte zwischen einzelnen Fischen können auf Platzprobleme hinweisen. Faustformeln wie "ein Zentimeter Fischlänge pro Liter Wasser" sollten hingegen lediglich als grober Richtwert bei der Besetzung des Aquariums dienen.

Besser: Auf die jeweiligen Bedürfnisse der einzelnen Fischarten im Becken achten. So können bei revierbildenden Fischen schon zwei Paare zu viel für ein kleines Becken sein - schließlich brauchen die Fische dann auch Platz für zwei Reviere im Aquarium. Schwarmfische wie Guppys fühlen sich hingegen erst wohl, wenn sie mit mehreren Artgenossen zusammenleben.

Mehr Platz für alle

Um ein überbesetztes Aquarium zu vermeiden, kann es sinnvoll sein, vermehrungsfreudige Arten wie Guppys oder Platys nur in männlichen oder weiblichen Gruppen zu halten.

Auch ratsam: Die verschiedenen Wasserzonen des Aquariums ausnutzen. Bodenwühlende Fischarten wie Welse halten sich etwa bevorzugt im unteren Bereich des Beckens auf, Kardinalfisch, Schiller- oder Zebrabärbling eher im mittleren Aquarienbereich. An der Wasseroberfläche ziehen hingegen Fische wie der Beilbauchsalmler oder der Streifenhechtling ihre Bahnen. Werden die jeweiligen Arten je nach Lieblingszone kombiniert, haben alle mehr Platz in ihrem bevorzugten Bereich.

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