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Bis 5000 Euro Strafe
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Möwen füttern in Wismars Altem Hafen verboten

Möwenfüttern geht gar nicht! Immer mehr Kommunen entlang der Ostseeküste verhängen hohe Geldstrafen für illegales Füttern der Vögel.
Foto: Stefan Sauer/zb/dpa

Möwen mit Pommes oder Brot zu füttern hat nichts mit Tierliebe zu tun. Die Menschennahrung ist für die Tiere schädlich. Wer dabei erwischt wird, muss unter Umständen tief in die Urlaubskasse greifen.

Wegen möglicher Attacken auf Menschen verbieten immer mehr Kommunen an der Ostseeküste das Füttern von Möwen. Jetzt gilt ein Verbot am Alten Hafen in Wismar. Bei Zuwiderhandlungen drohen bis zu 5000 Euro Geldbuße, wie die Stadtverwaltung auf ihrer Internetseite bekanntgab.

In Warnemünde ist das Möwenfüttern schon seit Jahren untersagt. Ein Verbot gilt auch in Zinnowitz und auf der Insel Sylt. Zuvor hatte der NDR berichtet.

Neben der Gefahr für Menschen, denen an das Füttern gewohnte Möwen Fischbrötchen aus der Hand und Pommes aus der Tüte schnappen, gilt das Bröckchenhinwerfen auch als gesundheitsschädlich für die Tiere. "Weißbrot beispielsweise quillt im Magen auf, kann aber nicht richtig verdaut werden. So ziehen die Tiere daraus kaum wichtige Nährstoffe, fühlen sich aber dennoch satt", heißt es auf einer Internetseite zum Thema Möwen-Fütterung. (dpa)

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