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Der Federseesteg führt übers Moor

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2 Bilder
Seit 1911 gibt es den rund eineinhalb Kilometer lange Federseesteg in Bad Buchau bereits.
Bild: magicbeam,stock.adobe.com
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Oberschwaben: Bad Buchau am Federsee ist Naturschutz- und Erholungsgebiet in einem. Warum sich ein Besuch lohnt, erfahren Sie hier.

Schnell mal übers Wochenende weg? Aber ohne, dass man Unmengen an Kilometern herunterreißt. Dann bieten sich vor allem Urlaubsziele an, die nicht so weit weg sind – wie zum Beispiel Bad Buchau.

In unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet Federsee gelegen, findet man hier die Ruhe, die man sucht. Egal ob bei einem Thermenbesuch oder aber bei einem ausgiebigen Spaziergang, die Erholung ist allgegenwärtig.

Moorlandschaft rund um Bad Buchau

Schon bei der Anfahrt bemerkt man langsam, aber sicher eine Veränderung. Aus der hügeligen Felder-Wiesen-Wald-Kombination wird eine flache Ebene, aus der vereinzelt Bäume in die Höhe ragen. Es erwartet einen nun die ausgedehnte Moorlandschaft auf dem Weg nach Bad Buchau. Kurz vor der Stadtgrenze erkennt man sie bereits sehr gut. Während der letzten Eiszeit erstreckte sich auf dem Gebiet ein rund 30 Quadratkilometer große Schmelzwassersee. Als dieser verlandete, entstand daraus der heutige Federsee und die ihn umgebende Moorfläche.

Rund 265 Vogelarten können dort das ganze Jahr über beobachtet werden. Kein Wunder also, dass der Federsee das Prädikat „Europareservat“ trägt und von der Europäischen Union in ihr Schutzgebiet „Natura 2000“ aufgenommen wurde. Wer über den eineinhalb Kilometer langen Federseesteg läuft, wird direkt durch die Moorlandschaft an den Federsee geführt. Links und rechts türmt sich dabei das Schilf in die Höhe, sodass man wie in einem Tunnel unterwegs ist.  Kurz bevor der Steg inmitten des Sees endet, lichtet sich das Schilf und eine beeindruckende Weite zeigt sich.

NABU bietet Führungen an

Fasziniert von diesem Bild lässt man die Natur einfach auf sich wirken und genießt die Stille. Vereinzelt schallen nur noch die markanten Laute der Wasservögel durch das Gebiet. Wer sich wieder auf den Rückweg macht, sollte an dem Aussichtsturm des NABU (Naturschutzbund Deutschland) Halt machen. Von dort gibt es noch einmal einen guten Blick über das Fedeseebecken – bei klarer Sicht sogar mit Alpenpanorama inklusive.

Adelindis Therme in Bad Bad Buchau

Zurück in Bad Buchau lässt sich der Tag dann entspannt in der Adelindis Therme ausklingen. Auf rund 14000 Quadratmetern gibt es für die Gäste einen Sauna- und Wellnessbereich sowie zahlreiche Ruheoasen und acht verschieden temperierte Thermalbecken. Seit 1989 ist die Adelindis-Quelle übrigens staatlich anerkannte Heilquelle. Aus 800 Metern Tiefe sprudelt dabei das kostbare, noch 47 Grad heiße, heilkräftige Nass aus der Erde hervor.

Mit neuen Lebensgeistern ausgestattet, kann man am nächsten Tag dann auf Erkundungstour gehen: Historisches Rathaus, Stadtmauer und Stiftbezirk sind dabei Pflicht. Da alles fußläufig gut erreichbar ist, kann man die oberschwäbische Stadt bei einem entspannten Spaziergang kennenlernen. Bei einer heißen Tasse Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen klingt der Wochenendtrip schließlich aus, bevor es wieder in den Alltag zurückgeht.

Schon gewusst?

Der 1486 Meter lange Federseesteg wurde 1911 errichtet und seitdem viermal komplett erneuert. Der Bau des Stegs kann nur im Winter bei strengem Frost erfolgen, da nur dann der ansonsten weiche Moorboden mit Baumaschinen befahrbar ist.

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