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Kein Rummel in Stuttgart
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Cannstatter Volksfest erneut abgesagt

Das Cannstatter Volksfest in Stuttgart muss auch in diesem Jahr ausfallen.
Foto: Christoph Schmidt/dpa

Die Stadt Stuttgart hat erneut die Reißleine gezogen und das 175. Cannstatter Volksfest abgesagt. Überraschend kommt das Aus nicht.

Nach der Absage des Münchner Oktoberfests wegen des Coronavirus findet auch das Cannstatter Volksfest in Stuttgart erneut nicht statt. Das teilte Stadtsprecher Sven Matis über Twitter mit.

Das zweitgrößte Volksfest in Deutschland war vom 24. September bis zum 10. Oktober 2021 geplant. Vor Corona haben jedes Jahr rund vier Millionen Menschen das Volksfest besucht. Zuerst hatte die "Bild" berichtet.

Schausteller und Marktkaufleute mit Ständen und Fahrgeschäften sollen in der City präsentieren dürfen und der Weihnachtsmarkt wird verlängert, wie die Deutsche Presse-Agentur von der Stadt erfuhr.

Anders als in München, wo die Entscheidung über das Oktoberfest bereits Anfang Mai gefallen war, hatte die Stadt Stuttgart zuletzt immer wieder betont, sie werde zum "spätmöglichsten Zeitpunkt" entscheiden.

Die erneute Absage trifft wirtschaftlich nicht nur Schausteller, Wirte und Budenbesitzer, sondern auch Hotels, Gaststätten, Taxifahrer und Einzelhändler. Am Wasen hängen laut der Homepage rund 2500 Arbeitsplätze direkt.

Der Cannstatter Wasen ist ein rund 25 Hektar großes Festgelände im Stuttgarter Stadtbezirk Bad Cannstatt. Das direkt am Ufer des Neckars gelegene Areal ist Teil des Veranstaltungsgeländes NeckarPark. Dazu gehören unter anderem die Mercedes-Benz Arena sowie das Mercedes-Benz Museum. Neben den beiden großen Volksfesten - dem Stuttgarter Frühlingsfest und dem Cannstatter Volksfest - finden dort auch viele andere Veranstaltungen statt.

Kieler Woche in diesem Jahr wieder größer geplant

Nicht abgesagt wurde die Kieler Woche. Ganz im Gegenteil. Angesichts der sich entspannenden Corona-Lage soll die Kieler Woche in diesem Jahr (4. bis 12. September) wieder größer ausfallen. "Insgesamt kommen wir wieder deutlich näher ans Original", sagte Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) am Mittwoch. "Dieses Mal gibt es eigentlich Kieler Woche pur - aber mit ein paar Regeln."

Denkbar seien Einlasskontrollen oder Kapazitätsbegrenzungen an bestimmten Plätzen. "Wir trauen uns im Moment, groß zu planen." Als grobe Richtlinie sei derzeit die Hälfte der herkömmlichen Größe des Festes angedacht.

2020 hatte Corona die Veranstalter veranlasst, auf ein Volksfest mit viel Musik und Trubel zu verzichten. Insgesamt wurden 38 000 Tickets für Veranstaltungen gebucht, 44 000 standen zur Verfügung. Online hatten Livestreams von Konzerten auf diversen Kanälen 195 000 Zuschauer. Unter normalen Bedingungen hatte die Kieler Woche noch 2019 mehr als 3,5 Millionen Besucher aus gut 70 Ländern angelockt.

© dpa-infocom, dpa:210610-99-936437/2 (dpa)

Homepage Volksfest

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