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Reisen 2021
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Sommerurlaub 2021: Reiseziele, Trends & mehr

Endlich Sommer: Einige Reiseziele sind derzeit stark im Trend - dazu zählen USA, Kanada und innerhalb von Europa Italien.
Foto: rohappy, stock.adobe.com
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Die Reisewelt hat sich während der Corona-Krise verändert. Wohin kann man derzeit sicher reisen und welche Trends haben sich entwickelt?

Endlich heiße Temperaturen und die Sommerferien sind auch schon zum Greifen nah. Zum Glück ist das Reisen auch wieder fast uneingeschränkt möglich. Doch wie sieht es eigentlich mit den Sommer-Reise-Trends 2021 aus? Was sind die Top-Ziele, wie hat sich das Urlaubmachen verändert und was ist sonst so „up to date“?

Camping: Ziellos mit Plan

Derzeit ist es ein großer Hype, sich einen Camper zu mieten und einfach Richtung Sonne zu fahren. Der Vorteil dieser Reisevariante ist, dass man an keinen bestimmten Ort gebunden ist. Doch einfach irgendwo hinstellen und eine gute Zeit verbringen, wird auch hier ein wenig schwierig. Ob Deutschland, Österreich oder Italien – die Strafen für Wildcampen sind hoch. Mittels verschiedener Apps kann man sich jedoch informieren, wo noch ein Stellplatz frei ist.

Wenn man jedoch schon genau weiß, wo es hingehen soll, empfiehlt es sich, eine Route zu planen und vorab bei Camping-Plätzen anzufragen und zu reservieren. Manchmal bieten die Betreiber auch Plätze an, auf welchen das Gebot „first come first serve“ gilt – also „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Gerade wenn man nicht seinen ganzen Urlaub an einem bestimmten Platz verbringen möchte, ist diese Möglichkeit praktisch.

Schöne Reiseziele für den Sommer 2021 gibt es viele. Ob Richtung Süden oder in den schönen Norden – alle Destinationen haben ihren eigenen Charme. Reisen ist derzeit beispielsweise wieder nach Kroatien, Spanien, Italien, Frankreich, Österreich erlaubt. Beachten muss man dabei die aktuellen Corona-Bestimmungen. Da Camping derzeit im Trend liegt, kann es gut sein, dass einige Plätze bereits ausgebucht sind. Findet man auf die Schnelle keinen Stellplatz, darf man übrigens nach § 12 der Straßenverkehrsordnung an jedem öffentlichen Parkplatz eine Nacht verbringen, um die Fahrtüchtigkeit wiederherzustellen. Seinen Urlaub dort verbringen, Müll hinterlassen oder sich extrem Laut verhalten sind No-Gos, die nicht geduldet werden.

Arbeit und Urlaub: Working with a view

Die Pandemie hat das Thema Homeoffice stark nach vorne getrieben und auch neue Berufe wie im Social-Media-Bereich lassen Raum für neue Möglichkeiten. Die Arbeitswelt verändert sich und warum dann nicht Pflichten mit Schönem kombinieren? Aus diesem Gedanken heraus entstand „Workation“, eine Kombination aus „Work (Arbeit) und Vacation (Urlaub).

Die seit 2020 bekannte Urlaubsform ist, wie der Name schon sagt, eine Verbindung aus Job und Urlaub. Schon länger bekannt ist hingegen das Arbeiten in Co-Working-Spaces. Diese werden häufig von Freiberuflern, Start-ups oder auch kreativen Köpfen genutzt, um in einem Arbeitsumfeld gemeinsam zu arbeiten, ohne dass ein eigenes Büro angemietet werden muss. Auch beim Workation kann man mittlerweile in unterschiedlichsten Ländern auf so einen Raum zugreifen. Sie bieten Flexibilität, Networking und Entspannung. Im Gegensatz zu einem Nine-to-five-Job hat man keinen festen Zeitplan und durchbricht angestaubte Strukturen.

Viele Plätze bieten beispielsweise die Unterkunft gleich mit an. Hier treffen sich Gleichgesinnte. Der Austausch bringt häufig neue Ansätze und man verbringt Zeit mit Menschen, die man wahrscheinlich in gewohnter Umgebung nicht kennengelernt hätte.

Reisetrends 2021: Ri-ra-Reiselust

Trotz oder gerade wegen der Umstände der letzten Monate ist laut einer Umfrage des Portals „Tourlane“ die Reiselust der Deutschen ungebrochen. Laut dessen Studie, in welcher circa 1200 18- bis 65-Jährige befragt wurden, wollen acht von zehn Personen heuer reisen. International stehen Ziele wie USA, Südafrika und Kanada weit oben, in Europa ist Italien auf Platz 1.

Übrigens hat sich Corona auch auf das Umweltbewusstsein der Urlaubshungrigen ausgewirkt. So sind 2021 längere Auslandsaufenthalte und dafür weniger Reisen im Trend. Slow Travel ist auf dem Vormarsch. Bei ihren Vorlieben suchen viele die Nähe zur Natur und setzen damit weniger auf Städtereisen. Da bleibt eigentlich nur noch „Bon Voyage“ zu wünschen.

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