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Rollstuhlbedarf am Flughafen rechtzeitig anmelden

Bild: DPA

Berlin (dpa/tmn) - Wer auf einem Flughafen einen Rollstuhl benötigt, sollte dies mindestens 36 Stunden vorher anmelden. Die richtigen Ansprechpartner dafür sind die Fluggesellschaft und bei Pauschalurlaubern der Reiseveranstalter.

Darauf weist Holger Kraft, Infrastruktur-Bereichsleiter beim Flughafenverband ADV in Berlin hin. Bereitgestellt wird der Rollstuhl dann vom Flughafenbetreiber, dem die Airlines und Veranstalter ihren Bedarf melden. Für den Service müssten die Reisenden nichts bezahlen - die Kosten werden von den Flughäfen auf alle Fluggesellschaften umgelegt, so der Experte.

Anspruch auf einen Rollstuhl am Flughafen haben alle Menschen mit eingeschränkter Mobilität - neben Behinderten also auch Urlauber, die sich zum Beispiel am Strand den Fuß gebrochen haben. "Die Definition von 'eingeschränkte Mobilität' ist weit gefasst", erklärt Kraft. Hintergrund ist eine EU-Verordnung, die im Sommer 2008 in Deutschland umgesetzt wurde und von den Flughäfen fordert, Rollstühle etwa für den Weg zwischen Flugsteig und Taxi bereitzustellen. Ziel der Verordnung sei es, behinderte Passagiere nicht zu diskriminieren.

Anders als in manchen Nachbarländern ist laut ADV in Deutschland kein Missbrauch der Regelung durch Menschen festzustellen, die gar keinen Rollstuhl benötigen. An einigen Flughäfen in Europa sei die Zahl der Rollstuhleinsätze nach der Umsetzung der EU-Verordnung dagegen zeitweise deutlich gestiegen, erzählt Kraft - in Brüssel zum Beispiel um etwa 30 Prozent.

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