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Rom: Pasta, Papst und Panorama

Forum Romanum  Yakov Stavchansky.jpg
5 Bilder
Das berühmte Forum Romanum steht am ersten Tag unserer Romreise auf dem Programm.
Bild: Yakov Stavchansky, Fotolia.de

Was ist das Erste, das Ihnen einfällt, wenn Sie an Rom denken? Das Kolosseum? Die Engelsburg? Der Petersdom oder etwas ganz anderes?

Vielleicht ist es die italienische Pizza, deren Geschmack einem bereits auf der Zunge liegt? Bei einem gelungenen Kurztrip darf davon natürlich nichts fehlen.

Das wohl bekannteste Bauwerk Roms ist das Kolosseum, weshalb es gleich am ersten Tag auf dem Reiseplan stehen sollte. Die bereits porösen Steine des Amphitheaters tragen die Geschichte Roms in sich, die Stimmung ist trotz der vielen Menschen gedämpft. Bilder von kämpfenden Gladiatoren und wilden Tieren sind in den Köpfen. Welche dramatischen Schicksale mögen sich hier wohl vor vielen Jahrtausenden abgespielt haben? Wie viele Menschen haben hinter diesen Mauern schon ihr Leben verloren? Ein ruhiger Moment lässt sich nutzen, um für ein paar Minuten die Gegenwart zu vergessen und sich voll und ganz in die Vergangenheit zu versetzen.

Nach dieser kurzen Reise in die Römerzeit geht es weiter, denn der Palatin, einer der sieben Hügel Roms, und das Forum Romanum sind ebenso beeindruckend. Sie gelten als der älteste bewohnte Teil Roms und waren, zusammen mit dem Kolosseum, über Jahrhunderte hinweg Mittelpunkt und Zentrum der Stadt.

Zum Circus Maximus

Zum Abschluss des ersten Tages lohnt es sich, entlang des Tibers zu schlendern, um den 600 Meter langen Circus Maximus – die ehemals größte Rennstrecke für Streitwägen in Rom – zu bestaunen. Die grünen Wiesen laden zum Pausieren ein und lassen bei einem gemütlichen Picknick das Kopfkino von Wagenrennen à la Ben Hur erneut beginnen.

Traumhafte Atmosphäre

Der zweite Tag in Rom gestaltet sich nicht weniger anstrengend, doch auch nicht weniger interessant. Beginnend bei der Piazza del Popolo mit dem Obelisk Flaminius und den Zwillingsbasiliken von Santa Maria kann man durch die Gassen Roms ziehen, vorbei an der Spanischen Treppe, die direkt an der Piazza del Spagna liegt. Dort sorgen Straßenmusiker mit italienischen Melodien für eine traumhafte Atmosphäre und der Duft von frisch gebrühtem Kaffee und süßem Gebäck liegt in der Luft. Da darf man es sich natürlich nicht nehmen lassen, zwischendurch entspannt in einem Café zu sitzen und das bunte Treiben Roms zu beobachten.

Bummelt man weiter, erreicht man schon bald den eindrucksvollen Trevi Brunnen. Überall sieht man Menschen, die eine Münze über ihre rechte Schulter in den Brunnen werfen. Diese Tradition soll Glück bringen und symbolisiert gleichzeitig den Wunsch, wieder nach Rom zurückzukehren. Laut Angaben der Stadt Rom werfen die Besucher pro Jahr bis zu eine Million Euro in den Brunnen.

Westlich des Tibers

Für den letzten Tag empfiehlt sich auf jeden Fall ein Besuch des Vatikans. Früh morgens ist vor den vatikanischen Museen und der Sixtinischen Kapelle noch am wenigsten los und eine geführte Tour durch die insgesamt 54 Galerien lohnt sich. Ein Museumsführer verrät Details und erläutert Inhalte der Kunstwerke, die einem einen ganz anderen Blick auf die Wandgemälde, Bilder und Teppiche werfen lassen.

Es ist faszinierend zu sehen, wie Michelangelo, Raffael, Leonardo da Vinci & Co. eigene Anschauungen, die nicht der katholischen Kirche entsprachen, in ihren Meisterwerken versteckten. Beispielsweise erfährt man, dass der freiheitsliebende Michelangelo in seinem Werk „Das jüngste Gericht“ Menschen aller Religionen und sexuellen Ausrichtungen malte, um damit die Gleichheit aller Menschen vor Gott zu verdeutlichen. Die geführte Tour endet in der bekannten Sixtinischen Kapelle, in der absolute Ruhe und eine andächtige Stimmung herrscht. So kann man das mächtige Bauwerk und die faszinierenden Wandgemälde am besten auf sich wirken lassen. Anschließend lohnt sich der Besuch des weltbekannten Petersplatzes.

Blick über die Ewige Stadt

An Feiertagen kommen dort Christen aus aller Welt zusammen, um mit dem Papst zu beten. Dabei bilden die ellipsenförmigen Säulengänge des Petersplatzes bereits die Grenze der Vatikanstadt. Die Straßen dahinter gehören zu Italien. Rundherum bietet sich dann auch sogleich eine wunderbare Gelegenheit, um Andenken oder Postkarten zu kaufen. Als Abschluss kann man nun von der naheliegenden Engelsburg noch mal den atemberaubenden Blick über die Ewige Stadt genießen und den letzten Tag gemütlich ausklingen lassen.

Reisetipp:

Tag 1: Kolosseum, Palatin, Forum Romanum, Circus Maximus

 Tag 2: Piazza del Popolo, Spanische Treppe, Trevi-Brunnen, Pantheon

 Tag 3: Sixtinische Kapelle, Vatikanische Museen, Petersplatz und Petersdom, Engelsburg

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