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Stralsund verbietet Möwen-Füttern

Eine freche Möwe wartet auf Essensreste - Stralsund geht nun mit einem neuen Verbot gegen das Füttern der Tiere vor.
Bild: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Mal ein harmloses Stück Brötchen hinwerfen, um die putzigen Möwen zu füttern? In Stralsund ist das bald keine gute Idee mehr. Die Vögel sind nämlich nicht ganz so lieb, wie sie aussehen.

Urlauber in Stralsund dürfen ab 2021 keine Möwen mehr füttern. Die Hansestadt verbietet das. Wie ein Stadtsprecher sagte, gilt das Verbot ab 1. Januar am Stadthafen, an der Sundpromenade, im Strandbad und an den Teichen rings um die Altstadt. Verstöße würden als Ordnungswidrigkeit gewertet, was mit einer Geldbuße bis zu 5000 Euro belangt werden kann.

Anlass für die Verordnung waren zunehmende Beschwerden aus der Bevölkerung. Das Füttern - meist von Touristen - mache Möwen zunehmend aggressiver und unverschämter, erläuterte der Sprecher. Die Vögel fänden auch ohne Fütterung ausreichend Nahrung in der Natur. Ähnliche Verbote gibt es bereits in Wismar und Warnemünde.

© dpa-infocom, dpa:201222-99-783671/2 (dpa)

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