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Regio Augsburg Tourismus
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Götz Beck: "Tourismus der Region ist eine Leitökonomie“

Das Brechthaus soll in den nächsten Jahren neu gestaltet werden und damit zeitgemäßen Museumskonzepten entsprechen.
Foto: Regio Augsburg Tourismus GmbH

Tourismusdirektor Götz Beck spricht im Interview über Potentiale und Zukunftsaussichten der Branche. Zudem erläutert er, warum Storytelling wichtiger wird.

Welterbe, Renaissance- und Friedensstadt: Augsburg und die Region sind auch für den Tourismus attraktiv. Herr Beck, welchen Impact hat das auf die Wirtschaft vor Ort?

Götz Beck: Die touristischen Themen und die Infrastruktur in Augsburg und Region sind sehr vielschichtig und attraktiv. Daher hat sich der Tourismus auch zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Für Augsburg und Schwaben kann man von einer Leitökonomie sprechen. Dabei wirkt sich der Tourismus nicht nur auf die Wertschöpfung im Einzelhandel, Hotellerie, Gastronomie und sonstige Dienstleister aus, sondern trägt zur Steigerung der Attraktivität und des Bekanntheitsgrades bei. Diese Attraktivität ist aber gerade auch für die Wirtschaft sehr wichtig, da Fach- und Arbeitskräfte natürlich in Städte und Regionen gehen, die ein interessantes und vielschichtiges Angebot bezüglich Kultur und Freizeit bieten können.

Wie denken Sie kann dieses Angebot weiter gestärkt werden?

Beck: Wichtig ist, dass die touristischen Profile wie Welterbe, Fugger, Mozart, Brecht, Wittelsbacher oder Ähnliches in Stadt und Land konsequent weiterentwickelt werden. Dabei müssen natürlich Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Bürgerbeteiligung, Regionalität mitberücksichtigt werden. Wichtig ist aber auch, dass bei der zunehmenden Bedeutung des Tourismus die Finanzierung angepasst wird, um die zahlreichen Aufgaben adäquat wahrzunehmen. Dabei ist die verfahrene Situation in Bayern bezüglich der Bettensteuer beziehungsweise City Tax nicht hilfreich. Andere Länder wie Österreich oder andere Bundesländer sind uns da weit voraus.

Mit welchen Maßnahmen können sich Unternehmen und der Tourismus gegenseitig unterstützen?

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Beck: Synergien zwischen Tourismus und den Unternehmen entstehen natürlich dadurch, dass die Wirtschaft die touristischen Themen aktiv in ihre Unternehmenskommunikation mit aufnimmt und damit zur besseren Wahrnehmung und Transparenz der Freizeit- und Kulturmöglichkeiten beiträgt. Auch die finanzielle und ideelle Förderung von einzelnen Projekten stärkt die touristische Vielfalt.

Tourismusdirektor Götz Beck.
Foto: Foto: Regio Augsburg Tourismus GmbH

Wagen wir einen Blick voraus: Augsburg und die Region hat viel Tradition. Was wünschen Sie sich in Zukunft, um auch neue Anziehungspunkte aus touristischer Sicht zu schaffen?

Beck: Anziehungspunkte haben wir ja bereits einige und auch sehr attraktive. Entscheidend ist nicht immer, Neues zu schaffen, sondern das Bestehende hinsichtlich der Qualität und der Wahrnehmung weiterzuentwickeln. Dabei spielt das emotionale Storytelling eine wichtige Rolle.

Was genau können wir uns darunter vorstellen?

Beck: Da die Frequentierung der Städte aufgrund von Online-Handel und Homeoffice zurück geht, wird der Tourismus für die Stadtentwicklung immer wichtiger. Städte werden Orte der Begegnung. Dafür brauchen sie attraktive und klimagerechte Plätze. Die Diskussion über den begrünten Rathausplatz und die straßenbahnfreie Maximilianstraße sind hier sehr wichtig.

Götz Beck: "Kultur spielt für Attraktivität der Region eine große Rolle"

Natürlich spielt die Kultur für die Attraktivität eine sehr große Rolle und daher ist es begrüßenswert, wenn die Planungen für ein zeitgemäßes Brechthaus vorangetrieben werden. Mit dem neugestalteten Mozarthaus, dem Fugger und Welser Erlebnismuseum und der Lutherstiege haben wir für jedes wichtige touristische Profil ein eigenes Haus, in dem das Thema ganzjährig erlebbar ist. Um diese hohe Themenqualität zu vervollständigen, ist ein Römisches Museum von zentraler Bedeutung. Die aktuelle Entwicklung, das Römer-Thema als Bayerisches Profil zu entwickeln, kann hier sehr hilfreich sein, um die Finanzierung einer solchen Einrichtung auf mehrere Schultern zu verteilen.

Das neu gestaltete Mozarthaus erzählt unterhaltsam die Lebensgeschichte von Leopold Mozart, dem Vater des Jahrtausendgenies Wolfgang Amadeus Mozart.
Foto: Regio Augsburg Tourismus GmbH, Natalija Ribovic

Wie sehen Sie die Situation außerhalb Augsburgs?

Beck: Auch für die Landkreise ist es wichtig, klare Profile zu definieren. Für den Landkreis Aichach-Friedberg ist die Marke „Wittelsbacher“ sehr spannend, da dieses Herrschergeschlecht eine europaweite Präsenz hatte und in einem Atemzug mit den Habsburgern oder Hohenzollern genannt werden kann. Daher haben wir schon vor vielen Jahren eine „Sisi-Straße“ entwickelt, die die Lebensstationen der Kaiserlichen Hoheit in sechs europäischen Ländern darstellt und die aufgrund der aktuellen medialen Präsenz von Sisi eine sehr starke Aufmerksamkeit genießt. Die zahlreichen Wittelsbach-Aspekte im Landkreis könnten in einem „Digitalen Wittelsbacher Museum“ noch stärker herausgearbeitet werden.

Gibt es so etwas bereits?

Beck: Dies geschieht aktuell bei unserem „Geschichtspfad 955“, der die Bedeutung und die Folgen der Schlacht auf dem Lechfeld thematisiert. Diese Schlacht hat zweifelsohne eine europäische Dimension, da sie zur Sesshaftwerdung der Ungarn führte und diese Entwicklung die Basis einer europäischen Gemeinschaft darstellt. Mit der Realisierung der geplanten Stationen in Kissing und Todtenweis verfügen wir dann über einen interessanten Themenweg, der in Verbindung von Augsburg durch Bischof Ulrich und Königsbrunn (Infozentrum) sowie Schwabmünchen (Ungarnschanze) sowohl die Stadt Augsburg als auch den Landkreis Augsburg und den Landkreis Aichach-Friedberg mit einbindet. Diese enge und konstruktive Zusammenarbeit ist sicherlich auch für andere Themen ein Beispiel, wie im Netzwerk agiert werden kann und was sich daraus entwickeln kann.

Haben Sie ein Beispiel dafür?

Beck: Ähnliches versuchen wir gerade bei einem Mountainbike-Konzept, das nur erfolgreich in den Markt gebracht werden kann, wenn wir die Projekte in Augsburg und der Region eng miteinander verzahnen. Dabei wird es ohne Investitionen in die touristische Infrastruktur nicht gehen, wobei es jedoch als erwiesen gilt, dass sich solche Investitionen rechnen. Sei es in Form von Umwegrentabilität oder von Lebensqualität, die einem Standort klare Wettbewerbsvorteile bringen. Denn eines ist offensichtlich: Der Wettbewerb um Gäste, Talente, Firmen hat schon lange Fahrt aufgenommen und wird von dem erfolgreich bestritten, der über eine hohe Attraktivität verfügt.

Wie sehen Sie die Region hier aufgestellt?

Beck: Augsburg und die Region haben sich diesbezüglich national wie international sehr gut entwickelt. Mit dazu beigetragen hat unter anderem auch die weltweit anerkannte Marke „UNESCO Welterbe“ für das Augsburger Wassermanagement-System und natürlich der FCA, der das Tore schießen nicht verlernt hat. Jess, we can (lacht).

Dieser Artikel stammt aus einer Sonderbeilage der Augsburger Allgemeinen. Weitere spannende Themen finden Sie in unserem Magazin „Made in Bayerisch-Schwaben“.

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