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Wildes Island: Bei den Polarfüchsen auf Hornstrandir

Polarfuchs mit weißem Fell, wie man ihn sich allgemein hin vorstellt.
Foto: Visit Iceland, tmn
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Auf der Halbinsel Hornstrandir im Nordwesten Islands ist man als Tourist noch weitgehend alleine - mit Ausnahme von einigen Polarfüchsen und vielen, vielen Vögeln.

Das Reich der Polarfüchse heißt auf Island Hornstrandir. Die Halbinsel gehört zu den Westfjorden. Die Polarfüchse sind hier erstaunlich zutraulich. Kein Wunder, im Naturreservat stehen sie unter Schutz – während sie in anderen Teilen Landes gejagt werden dürfen.

Bereits die Anreise ist ein Abenteuer, denn Hornstrandir erreicht man nur mit einer kleineren Fähre. Das Boot startet in ÍsafjörLur, der Hauptstadt der Westfjord-Region. Dort gibt es bunte Holzhäuser, die Fischhändler im 18. und 19. Jahrhundert erbauten. So beginnt die Zeitreise.  Wellen schaukeln das Boot heftig durch. Die Gischt spritzt. Es geht vorbei an Eismassen und schroffen Klippen. Mit etwas Glück zeigen sich während der einstündigen Überfahrt Robben, Papageientaucher und manchmal sogar Wale. Noch weiter im Norden käme nur noch Grönland.

Ísafjörður, Tor zur Halbinsel: Hier legen die kleinen Fähren Richtung Hornstrandir ab.
Foto: Visit Iceland, tmn

Früher lebten die Bewohner von Hornstrandir überwiegend vom Walfang. Landwirtschaft war hier kaum möglich. Nachdem die Jagd auf Wale verboten war, stiegen viele Fischer auf Hering um. Doch dann gab es an anderen Orten bessere Fangplätze und irgendwann vielerorts bessere Arbeit. Die letzten Bewohner verschwanden in den 1950er-Jahren. Strenge Winter, die schroffe Natur und harte Lebensbedingungen vertrieben sie. Die alte Walfabrik beim Fischerdorf Hesteyri gehört zu den stillen Zeugen der alten Zeit. Ein schmaler Pfad entlang der Küste führt dorthin – einfach dem Schild Richtung Stekkeyri folgen. 

Lost Places - großartige Fotokulisse

Mittlerweile sind die Tanks verrostet, und das Backsteingebäude ist weitgehend zerfallen. Nur der Schornstein ragt noch in die Höhe. Für Fotografen auf der Suche nach Lost Places ein wunderbarer Ort. Die Natur erobert sich alles mächtig zurück. 

Einsames Hornstrandir: Die Halbinsel im Nordwesten ist einer der entlegensten Orte Islands.
Foto: Isabelle Modler, tmn

Auch der alte Friedhof beim Anlegesteg ist von Blumen überwuchert. Früher gab es hier eine Kirche. Da Baumaterialien wie Holz auf Island rar sind, wurde das Gebäude kurzerhand abgebaut. Nun steht die kleine Kirche, an die hier nur noch eine Glocke und Gedenktafel erinnern, in einer Nachbargemeinde.

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Naturreservat mit zahlreichen Vögeln und anderen Tieren

Seit 1975 ist das Gebiet ein Naturreservat. Neben Polarfüchsen locken zahlreiche Vögel und viel Landschaft Wanderer und Fotografen auf die Halbinsel. Auf der Ostseite gibt es eine Klippe, die über 500 Meter hoch ist. Dort tummeln sich etwa Eissturmvögel, Trottellummen und noch mehr Papageientaucher.

Erst im Winter verfärbt sich das Fell der Polarfüchse und wird weiß wie Schnee.
Foto: Visit Iceland, tmn

Wanderer können die Region ausschließlich im Sommer besuchen. Mittlerweile kommen ganze Gruppen für Tagestouren. Gefühlt steht man mitten in einer schönen Postkarte. Bächlein fließen saftig-grüne Hügel hinunter, während das schmalblättrige Wollgras im Wind tanzt.

Island abseits der Touristenpfade

Egal, wohin der Blick schweift, überall ist diese Weite, die für Island typisch ist. Dennoch ist Hornstrandir begrenzt – durch das Moor SkorarheiLi und zwei Gletscherfjorde abgeschnitten. Bis heute führt keine Straße auf die Halbinsel. Wer Island abseits der Touristenströme der Ringstraße und des Golden Circles erleben will, ist auf Hornstrandir genau richtig. Doch das Potenzial spricht sich immer mehr herum. Früher mussten Besucher in ein Schlauchboot umsteigen, um in kleinen Gruppen an den Strand von Hesteyri gefahren zu werden. Seit einiger Zeit gibt es dort einen schwimmenden Steg – so können Tagestouristen viel komfortabler die kleine Fähre verlassen.

Als das Boot auf die Küste zufährt, kommen einige Leute mit Schubkarren angelaufen. Die Fähre bringt im Sommer nicht nur Besucher, sondern auch Lebensmittel. Die Zutaten werden im ehemaligen Arzthaus verarbeitet und Gästen serviert. Denn „Old Doctor’s House“ ist mittlerweile ein kleines Café, eine Pension für Sommergäste und ein Info-Point für Wanderer.

Eigene oder geführte Wanderungen auf Hornstrandir möglich

Neben den Tagesgästen gibt es auch Wanderer, die an organisierten Mehrtagestouren teilnehmen. Wer die Region auf eigene Faust erkundigen will, sollte seine Tour vorab genau planen. Wanderer dürfen die markierten Wege nicht verlassen. Und jeder muss seinen Müll wieder mitnehmen. So versucht die isländische Umweltbehörde, die Wildnis zu bewahren und den Wildtieren ihre Ruhe zu lassen.

Bei der alten Walfabrik lebt eine Polarfuchsfamilie. Als eine Gruppe mit Tagesgästen dort auftaucht, lassen sich die Tiere bei ihrer Futtersuche nicht beirren. Die einzigen einheimischen Landsäugetiere Islands ernähren sich von Vogeleiern, Küken, Beeren, Algen und manchmal von kleinen Fischen. Sogar als einige Touristen begeistert lautstark ihre Kameras zücken, setzt die Fuchsfamilie ihren Streifzug fort. Spätestens im Winter gehört Hornstrandir den Wildtieren wieder ganz alleine.

Die Léhar Villa darf man bei einer geführten Tour durch Bad Ischl auch von innen besichtigen.
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