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Großes Angebot beim Fahrradzentrum Willner in Ingolstadt

Ob mit Auto oder Rad – immer gut erreichbar, das Fahrradzentrum Willner in Ingolstadt
Foto: Fahrradzentrum Willner

Während der Corona-Pandemie haben immer mehr Menschen das Radfahren für sich entdeckt. Dadurch ist die Nachfrage nach Fahrrädern und E-Bikes gewaltig gestiegen. Das Fahrradzentrum Willner in Ingolstadt hat vorgesorgt und sein Lager rechtzeitig gefüllt. Auch Inspektionstermine sind mit kurzer Wartezeit möglich.

Die aktuelle Fahrrad- und E-Bike-Saison ist für den Einzelhandel erneut eine besondere Herausforderung. Nach dem turbulenten Rekordjahr 2020, bei dem E-Bikes und Fahrräder geboomt haben wie selten zuvor, ist das aktuelle Jahr geprägt von Lieferverzögerungen und Engpässen bei einer ungebrochen hohen Nachfrage.

Kein Lieferengpass im Fahrradzentrum Willner

Wie sehr sich die Corona-Krise weiterhin auf die Fahrrad- und E-Bike-Branche auswirkt, erklärt uns Martin Willner, Inhaber des gleichnamigen Fahrrad- und E-Bikezentrums: „Im Grunde genommen spüren wir erst jetzt die Konsequenzen der Produktionsausfälle bei unseren Herstellern im letzten Jahr. Die Ware, die jetzt bei einigen Händlern knapp wird, konnte erst mit deutlicher Verspätung produziert werden. Aktuell trifft bei uns teils sogar noch Ware ein, die ursprünglich für den März 2021 vorgesehen war. Zum Glück haben wir ein Stück weit damit gerechnet und unsere Vorbestellungen im Vergleich zu 2020 nochmal erhöht.“

Großes Angebot an Fahrrädern und E-Bikes

In der Tat ist von der Warenknappheit beim Fahrradzentrum Willner wenig zu spüren, das Lager ist gut gefüllt und das Angebot im Verkauf vielseitig. „Jedoch ist die gesamte Balance der globalisierten Produktion gehörig ins Wanken gekommen“, ergänzt Martin Willner. Andauernde Produktions- und Lieferstopps in Fernost sorgen dafür, dass die gesamte Zweiradbranche betroffen ist. Der Weltmarktführer Shimano ist von Corona-bedingten Schließungen wichtiger Produktionsstätten betroffen. Dadurch herrscht Mangelware bei Shimano-Teilen, wie z.B. Scheibenbremsen, Kassetten, Kurbeln, etc. Das wiederum hat direkte Auswirkungen auf die Fertigung von Fahrrädern und E-Bikes bei vielen Markenherstellern.

Lieferverzögerungen und Preissteigerungen für 2022 befürchtet

Wo bislang Lagerbestände und Verfügbarkeiten gut planbar waren, muss jetzt von Woche zu Woche gedacht werden. „Aus der Erfahrung dieses Jahres wissen wir, dass auch 2022 wieder  kompliziert wird. Schon jetzt haben einige Hersteller Lieferverzögerungen von 4 bis 5 Monaten angekündigt.“ Ebenfalls werden Preissteigerungen erwartet, die mit gestiegenen Preisen für Rohmaterialien, Lieferengpässen bei einzelnen Bauteilen und massiv gestiegenen Transportkosten begründet werden, da durch die Folgen der Pandemie Container aufgrund von Lieferstaus fehlen oder hohe Lagerkosten entstehen.

Größeres Lager: Sport-IN gehört jetzt zum Fahrradzentrum Willner

Eine Normalisierung der Lage wird frühestens in 2023 erwartet, abhängig vom weiteren Verlauf der Pandemie. „Für uns bedeutet das, dass wir auf alle Eventualitäten vorbereitet sein müssen.

Sowohl Lieferengpässe als auch mögliche Lagerüberfüllungen sind zu erwarten, wenn jede Menge Rückstände an neuen Bikes und E-Bikes geliefert werden. Teilweise erfahren wir erst wenige Tage vorher, wann welche Ware kommt“, erläutert Martin Willner. Dabei zahlen sich im Betrieb bereits die Investitionen in den Kauf des Gebäudes des ehemaligen Sportgeschäfts „Sport IN“ auf dem Nachbargrundstück aus. Darin befindet sich schon jetzt das neue separate Service-Center und ein neues Lager, welches in den kommenden Monaten baulich mit dem Hauptgebäude verbunden wird. „Mit der Erweiterung haben wir nicht nur zusätzliche Lagerkapazitäten und somit Handlungsspielraum gewonnen. Auch können wir so unseren Kunden einen noch professionelleren und effizienteren Service bieten.“

Fahrrad-Reparatur: Willner vergibt Termine mit kurzer Wartezeit

„Schon im letzten Jahr haben wir die Schwierigkeiten auch für die Fahrrad- und E-Bike-Werkstätten kommen sehen“, berichtet Werkstattleiter David Heberling. „Um so viele Reparaturtermine wie möglich einhalten zu können, haben wir zum Glück frühzeitig einen Jahresvorrat der wichtigsten Ersatzteile eingekauft. Denn für jeden Kunden ist es besonders bitter, wenn er sein Bike nicht nutzen kann, nur weil ein kleines Ersatzteil nicht lieferbar ist.“

Inspektion für das Fahrrad besser jetzt im Herbst machen lassen

Da seit Ausbruch der Corona-Pandemie vielmehr Rad und E-Bike gefahren wird als früher, steigt auch der Bedarf an Verschleißteilen. Kein Wunder, dass allseits von langen Wartezeiten auch bei Reparaturen berichtet wird. „Bei uns ist die Lage in der Werkstatt aber wesentlich besser als der ein oder andere Kunde vermutet. Durch das neue Servicecenter haben wir größere Kapazitäten und können derzeit von nur kurzen Wartezeiten berichten! Wir können den Kunden daher empfehlen, das Saisonende für eine Inspektion zu nutzen. Dann kann man das Bike oder E-Bike zur neuen Saison direkt nutzen und vermeidet den Saisonstart-Ansturm, den es bei uns häufig gibt.“

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für ein E-Bike

„Wenn man alles zusammenfasst, ist es besser jetzt ein E-Bike zu kaufen. Die Unsicherheiten in 2022 sind wesentlich größer“, empfiehlt Martin Willner. „Wir haben viel Ware da – nächste Saison ist mit Preiserhöhungen zu rechnen, Lieferverzögerungen sind wahrscheinlich! Und in der Bekleidungsabteilung gibt es jetzt richtig gute Angebote mit deutlichen Rabatten. Zum einen steht der Kollektionswechsel an, zum anderen wurde aufgrund der vielen Lockdowns und unentspannten Einkaufssituation während der Testpflicht weniger Bekleidung verkauft.“

Mehr erfährt man auf der firmeneigenen Website: Fahrradzentrum Willner.

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