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Neueröffnung Bürgerhaus Höchstädt

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Auf dem Weg ins neue Bürgerhaus

Bild: Thomas Balbierer
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Seit September wird in der alten Mädchenschule wieder unterrichtet. Das denkmalgeschützte Gebäude im Herzen Höchstädts wurde aufwendig saniert. Ab 2017 bilden Vereine dort einen gesellschaftlichen Treffpunkt.

Ein gesellschaftlicher Treffpunkt war der Gebäude-Komplex im Herzen Höchstädts schon immer. Ca. 1595 wurde die Katholische Spitalkirche Heilig Geist errichtet. 1880 kam der sogenannte Kopfbau, in der sich lange die Mädchenschule, ein Kindergarten und eine Kinderkrippe und Vereinsunterkünfte befanden, hinzu.

Jetzt wird in dem Gebäudeteil wieder unterrichtet. Seit September finden drei Klassenzimmer der Berufsschule dort ihren Platz. In den Räumen findet der Unterricht des Berufsintegrationsjahres statt: Junge Asylbewerber und Flüchtlinge lernen die Sprache und werden auf dem Weg in die Berufstätigkeit unterstützt. Zuvor musste der Gebäudeabschnitt aufwendig saniert werden. „Das war schon eine Herausforderung“, erklärt Stadtbaumeister Thomas Wanner.

Erhalt des Denkmalschutzes   

Das Gebäude steht nämlich unter Denkmalschutz. Während der historische Charakter nicht nachhaltig verändert werden durfte, mussten dennoch Vorkehrungen für optimalen Brandschutz und sichere Rettungswege geschaffen werden. Auch dem Schädlingsbefall im Dachgeschoss mussten die Fachmänner zunächst Einhalt gebieten. „Das Geschoß wurde auf über 60 Grad erhitzt und eine halbe Stunde auf dieser Temperatur gehalten“, berichtet Wanner und fügt schmunzelnd an: „Es war wie in einer Sauna.“

Ein Aufzug garantiert Barrierefreiheit

Auch in Sachen Barrierefreiheit stellten sich die Sanierungsmaßnahmen als komplex dar. Dass Funktionalität und Denkmalschutz nicht immer Hand in Hand gehen, weiß Wanner: „Wir haben bei der Barrierefreiheit des Gebäudes einen guten Kompromiss gefunden.“ Mit einem Aufzug kann nun barrierefrei jedes Geschoß erreicht werden.

Der Stadtbaumeister lobt die Zusammenarbeit am Bau

Vor allem freut sich Stadtbaumeister Wanner über die hervorragende Zusammenarbeit aller am Bau beteiligten Firmen. Unter der Koordination des Haunsheimer Architekturbüros „Domes Bäuml“ habe die Abstimmung der Handwerker vorbildlich funktioniert. „Alle Planer und Firmen haben super Arbeit geleistet! Teilweise waren fünf, sechs Betriebe gleichzeitig am Werk. Aber es gab ein sehr rücksichtsvolles Miteinander“, betont Thomas Wanner.

Rechtzeitig zum Schulbeginn konnte die Sanierung abgeschlossen werden. Die renovierten Räume stehen der Berufsschule nach einem Beschluss des Höchstädter Stadrates bis August 2017 zur Verfügung.

Zwischenmenschlichkeit im Herzen Höchstädts

„Dann installieren wir unser interkommunales Bürgerhaus“, erklärt 1. Bürgermeister Stefan Lenz. Das Nutzungskonzept sehe vor, dass örtliche Vereine die Räume mit Leben füllen. Auch für Seniorenarbeit bietet sich Platz. Im Mittelbau ist beispielsweise bis heute der Schützenverein untergebracht. Partner des interkommunalen Bürgerhauses ist die Gemeinde Lutzingen.

Auch über 130 Jahre nach der Erbauung des Gebäudes wird im Herzen der Stadt Höchstädt Zwischenmenschlichkeit zelebriert.

Tag der offenen Tür am 8. November

Der Schützenverein Höchstädt und die Berufsschule laden die Öffentlichkeit am Samstag, 8. November, herzlich zum Tag der offenen Tür in das sanierte Bürgerhaus ein. Dann können sich Bürger ein eigenes Bild vom interkommunalen Gebäude machen und sowohl in das Vereinsleben der Schützen als auch in den Alltag der Berufsschule schnuppern.

Schützen-Vorstand Hans Schrauf begrüßt die Zusammenarbeit mit Konrad Lindner von der Berufsschule und betont: „Wir wollen den Besuchern an diesem Tag auch praktische Einblicke bieten.“ So dürften Interessierte unter fachmännischer Aufsicht auf der Schussanlage des Vereins selbst Hand anlegen. Die Stadt und 1. Bürgermeister Stefan Lenz informieren des Weiteren über die Nutzung des sanierten Baus.

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