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Ausbildung und Berufswahl
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Gut verdienen ohne Studium

Wer Maurer werden will, macht eine duale Ausbildung. Danach - und insbesondere mit einem Meistertitel - verdienen die Fachkräfte oftmals sehr gut.
Foto: Ina Fassbender
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Sieben Beispiele für Berufe, in denen hohe Gehälter winken

Den richtigen Beruf finden? Das ist für junge Leute oft alles andere als einfach. Es geht darum, Vorlieben und Neigungen auszuloten. Aber auch der Verdienst spielt eine große Rolle. Viele glauben, dass sie nur mit einem Studium ein gutes bis sehr gutes Einkommen erzielen können.

Ein Trugschluss. Berufstätige, die eine Ausbildung durchlaufen haben, haben mitunter ebenso Top-Gehälter. Eine Übersicht:

Fluglotsen

Sie gehören zu den Spitzenverdienern unter den Nichtakademikern: Fluglotsen sorgen vom Tower oder vom Kontrollzentrum aus für einen reibungslosen Ablauf des Luftverkehrs in ihrem Sektor. Sie kümmern sich darum, dass Flugzeuge sich nicht behindern oder gar kollidieren und geben den Piloten per Sprechfunk Anweisungen. Bewerber um einen Ausbildungsplatz müssen das Abitur haben und fließend Englisch sprechen. „Außerdem müssen sie verschiedene Eignungstests durchlaufen“, sagt Thomas Röser vom Deutschen Verband für Bildungs- und Berufsberatung.

Fluglotsen können laut Bundesagentur für Arbeit (BA) zwischen rund 6400 und 8900 Euro brutto im Monat verdienen.

Mechatroniker

Sie arbeiten beispielsweise im Fahrzeug-, Luft- oder Raumfahrzeugbau oder im Maschinen- und Anlagenbau: Mechatroniker bauen etwa Produktionsanlagen oder Spülmaschinen. Dazu stellen sie die entsprechenden Komponenten her, fügen sie zu Systemen zusammen und programmieren oder installieren die nötige Steuersoftware. Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt bei etwa 3100 bis 3600 Euro. Es kann im Laufe der Berufsjahre auf bis zu 6000 Euro und mehr steigen, wie Johannes Wilbert, Leiter des Instituts zur Berufswahl in Wetter an der Ruhr, sagt.

Bankkaufleute

Sie können je nach Arbeitgeber und Region bis zu 5700 Euro im Monat brutto verdienen. Das geht aus dem Entgeltatlas der BA hervor. Bankkaufleute beraten Kunden über Finanzprodukte und bearbeiten Aufträge. Die meisten Geldinstitute stellen für eine Ausbildung Bewerber mit Abitur ein.

Handelsfachwirt

Vergleichsweise hohe Gehälter erzielen auch Handelsfachwirte. Sie planen und steuern Geschäftsprozesse – egal, ob im Ein- und Verkauf, im Marketing und Vertrieb, in der Logistik oder im Personalwesen. „Nach der dreijährigen Ausbildung haben Handelsfachwirte gleich zwei Abschlüsse in der Tasche“, sagt Röser. Das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen von Handelsfachwirten liegt laut BA-Entgeltatlas bei 5480 Euro.

Maurer

Maurer stellen nach der Vorgabe von Architekten Wände, Gewölbe und Stützen aus klein-, mittel- und großformatigen Steinen her, aber auch Schornsteine. Daneben betonieren sie Fundamente und Decken. Von angehenden Azubis erwarten Arbeitgeber häufig einen Hauptschulabschluss. Maurer gehören ebenfalls zu den Besserverdienern in Deutschland: „Bei entsprechender Weiterbildung zum Meister können sie je nach Region über 5000 Euro verdienen“, erklärt Wilbert.

MATSE

Anforderungen analysieren, Software entwerfen, programmieren, testen – das sind die Kernaufgaben von mathematisch-technischen Softwareentwicklern. Für eine Ausbildung stellen die Betriebe nach Angaben der BA meist Leute mit Abitur ein. Nach dem BA-Entgeltatlas kann das durchschnittliche Einkommen der Entwickler bei bis zu 5100 Euro liegen – das unterscheidet sich aber je nach Bundesland.

Berufsfeuerwehr

Berufsfeuerwehrleute löschen nicht nur Brände. Sie bergen Verletzte, retten Menschen aus Notlagen oder neutralisieren ausgetretene Gefahrstoffe nach einem Unfall. Laut Entgeltatlas der BA liegt das monatliche Bruttoeinkommen von Berufsfeuerwehrleuten im Schnitt bei 4375 Euro. Je nach Region kann es aber auch höher sein.

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