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Ausbildungschance
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An- statt Abschreiben

Bewerber sollten sich für ihr Anschreiben Zeit nehmen. Muster gehen hier überhaupt nicht.
Foto: JenkoAtaman/stock.adobe.com
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Mit einem guten Anschreiben können sich Bewerber positiv von Mitbewerbern abheben. Diese Chance sollten sie dringend nutzen.

Von Julia Paul

Der erste Satz muss sitzen. Das sieht die Regel bei Zeitungsartikeln vor – aber auch beim Anschreiben der Bewerbung. Nur so liest man schließlich weiter und das ist gerade auf der Ebene der Suche nach einem Ausbildungsplatz unglaublich wichtig.

Denn steigt der Personaler bereits am Anfang aus, bringen all die erreichten Abschlüsse, guten Zeugnisse und praktischen Erfahrungen nichts. Dann kann man auch seine Chancen auf ein Vorstellungsgespräch nicht steigern.

Überzeugendes Porträt der Kompetenz

Deshalb ist es wichtig, in einem überzeugenden Porträt der eigenen Kompetenzen und Qualifikationen Motivation sowie Leidenschaft darzulegen. Wichtig ist hieraus keine 1:1-Wiedergabe des tabellarischen Lebenslaufs zu machen und auf Übersichtlichkeit und Struktur zu achten.  Das Anschreiben sollte dabei nicht länger als eine Seite sein, da das Umblättern meist abschreckt.

Was sind meine Stärken?

Bevor Bewerber mit dem Erfassen beginnen, sollten sie sich fragen, warum sie ausgerechnet zu diesem Unternehmen möchten, was ihre Stärken sind, und wieso sie der perfekte Kandidat wären. Diese Überlegungen sind dann miteinzubeziehen.

Einheitliches Layout

Beim Layout ist nur eine Schriftart zu verwenden – möglichst dieselbe wie im Lebenslauf. Wem das Schreiben so zu einseitig ist, der kann mit Schriftgröße, Fettdruck oder kursiven Buchstaben arbeiten. Aber Achtung: Sparsam damit umgehen! Sonst wirkt ein inhaltlich noch so strukturiertes Anschreiben schnell wie ein buntes Wirrwarr.

Fleißpunkte sammeln

Genauso ist es, wenn man mehrere Farben verwendet. Deshalb sollte man sich für maximal eine entscheiden. Wer gerne Fleißpunkte sammelt, wählt gleich die Logofarbe des Unternehmens. So kann es der Fall sein – muss es aber nicht – dass der Personaler gleich den Eindruck erhält: „Der ist schon bei uns angekommen.“

Ebenso müssen Bewerber darauf achten, ihre Texte nicht zu Kleingedrucktem werden zu lassen. Denn wer liest das schon?

Die Formalitäten müssen stimmen

Das könnte man auch über die Formalitäten denken, die man zwar nicht aktiv liest, jedoch sehr wohl passiv wahrnimmt. Sind darin Fehler enthalten, schaltet sich direkt das Bewusstsein ein. Deshalb müssen sowohl die Kontaktdaten des Absenders, also Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse, als auch die des Empfängers vollständig und fehlerfrei sein.

Zum Firmennamen gehört auf jeden Fall die Unternehmensform – GmbH, KG, AG oder Ähnliches – sowie zum Ansprechpartner Vor- und Zuname. Einige Zeilen darunter sollte rechts das aktuelle Datum stehen. Ist es veraltet, verrät man dem Personaler sofort, dass es sich um ein Muster handelt, das ohne große Mühe nur kurz umgeschrieben wurde. Es folgen eine gefettete Betreffzeile mit „Bewerbung für/als...“ und eine Anrede.

Floskeln vermeiden

Dann geht es mit dem eigentlichen Anschreiben los. Die Einleitung muss bereits in den ersten Zeilen Interesse wecken und Motivation beinhalten. Dabei sollte man keine Floskeln oder Phrasen verwenden und bloß nicht mit „Hiermit bewerbe ich mich um...“ beginnen.

Individualität ist gefragt

Auch im Hauptteil kommt es auf Individualität an. Hier betreiben Bewerber Eigenmarketing und beschreiben ihre Kompetenzen. Dazu gehören Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke oder Engagement. Wer allerdings nur die Anforderungen aus der Stellenanzeige wiedergibt oder Behauptungen aufstellt, ohne sie anhand von Beispielen zu belegen, hebt sich nicht von der Masse ab.

Inserat erwähnen

Dennoch sollte man das Inserat – falls es denn eines gab – erwähnen. Es bietet die ideale Überleitung zum Unternehmensbezug. Schließlich möchte der Arbeitgeber wissen, was er von dem Bewerber hätte.

Weitere Argumente im Vorstellungsgespräch

Um weitere Argumente anzubringen, ist im Anschreiben irgendwann der Platz aus. In einem ausführlichen Gespräch könnte man sie allerdings genauestens erläutern. Deshalb sollte der Schluss eines jeden Anschreibens hierauf abzielen. Dabei ist der Konjunktiv zu vermeiden. „Ich würde Sie gerne bei einem persönlichen Treffen überzeugen“ wirkt nun mal nicht so selbstbewusst wie „Ich freue mich über eine Einladung zum persönlichen Gespräch.“

Perfektion bis zum Schluss

Wenn dann auch noch die letzten Formalitäten stimmen, steht dem Vorstellungsgespräch nichts mehr im Weg. Also ist auf eine angemessene Grußformel, die Unterschrift und auf das Datum zu achten. Letzteres muss unbedingt mit dem oben rechts im Anschreiben übereinstimmen.

Seine Korrektheit sollte auch das Anlagenverzeichnis – wenn man denn eines in die Fußzeile einbaut – haben. Hier sind nur die folgenden Dokumente zu erwähnen. Hat man mehrere Zeugnisse oder Arbeitsproben, fasst man sie alle zu einem Punkt zusammen. Bloß nicht alle einzeln aufzählen!

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