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Ausbildungschance
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Fakten statt Floskeln

Bewerbung als Superman, der alles kann? Besser ist es, im Anschreiben weniger Attribute zu verwenden und diese glaubhaft zu belegen.
Foto: Robert Kneschke/stock.adobe.com
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So gelingt das Anschreiben für eine erfolgreiche Bewerbung. Es gibt einiges zu beachten!

Teamfähig, flexibel, zuverlässig: Bei manchen Anschreiben hat der Personaler das Gefühl, dass sich Superman bewirbt. Das wirkt unglaubwürdig. Besser ist es, weniger Attribute zu verwenden und die gut zu belegen. Das Anschreiben liegt am Anfang der Bewerbungsmappe – allein deshalb sollte es einen guten Eindruck machen.

Karriereberater Thomas Bähren erklärt die vier größten Patzer im Anschreiben und wie Jobsuchende sie vermeiden:

Langweiliger Einstieg

„Hiermit bewerbe ich mich auf Ihre Stellenanzeige“ – so beginnen viele ihr Anschreiben. Das ist nicht unbedingt ein erster Satz, der dem Personaler Lust auf mehr macht, sagt Bähren.

Besser sei, hier bereits einige wichtige Fakten zum Jobsuchenden unterzubringen, zum Beispiel wenn man bereits ein Praktikum in seinem Wunschberuf absolviert hat. Dann kann man sagen: „Ich passe ich auf Ihre Stelle“.

Aneinanderreihen von Eigenschaften

Teamfähig, flexibel, zuverlässig – solche Attribute sind nicht mehr als Luftblasen. Auch wenn auf Jobsuchende alles zutrifft: Am Ende der Bewerbung wird nichts davon dem Personaler in Erinnerung bleiben, wenn sie das nicht mit Fakten untermauern.

Besser wirkt häufig: „Ich habe Veranstaltungen mit 500 Kunden gemanagt – das Organisieren gehört zu meinen Stärken.“

Ellenlange Ausführungen

Das Anschreiben ist am besten nicht länger als eine Seite. Nur wenige Personaler machen sich die Mühe, längere Ausführungen zu lesen, sagt Karriereexperte Bähren.

Zu kurz darf der Text aber auch nicht sein: Ein Anschreiben mit nur fünf Zeilen sei zu kurz.

Lebenslauf wiedergeben

Aus Verlegenheit neigt mancher Jobsuchender dazu, im Anschreiben den Lebenslauf nachzuerzählen. Das ist überflüssig. Im Anschreiben sollten Bewerber darlegen, warum der Job zu ihnen passt.

Wichtig ist, in der Stellenanzeige genau zu schauen, was gefragt ist. Im Anschreiben legen sie dann dar, was ihre bisherigen Aufgaben und ihre Stärken sind – und warum sie dadurch genau zu der Stelle passen.

tmn

In der Langen Nacht der Ausbildung haben die Teilnehmer:innen beispielsweise die Möglichkeit, ein modernes Werkstück in einer Schreinerei zu fertigen.
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