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Demografie schlägt zu

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Bahn muss Zehntausende einstellen

Die Bahn steht wegen des vergleichsweise hohen Durchschnittsalters ihres Personals in den nächsten Jahren vor einer großen Herausforderung.
Foto: Christoph Soeder/dpa

Die Deutsche Bahn trifft der demografische Wandel. Das Durchschnittsalter ihrer Mitarbeiter ist inzwischen sehr hoch. Nun will das Unternehmen gegensteuern und wirbt um Nachwuchs.

In einem personellen Kraftakt will die Deutsche Bahn in diesem und im nächsten Jahr annähernd 50.000 neue Mitarbeiter einstellen. Bis Jahresende werde es 24.000 Neueinstellungen geben, im nächsten Jahr sei eine ähnliche Größenordnung geplant, sagte DB-Personalvorstand Martin Seiler.

Besonders gesucht: Lokführer, Fahrdienstleiter, Gleisbauer, aber auch Fachleute für IT und den Elektrobereich. "Zum Einen wollen wir uns verjüngen, zum Anderen wollen wir wachsen", sagte Seiler. Private Konkurrenten der DB hatten während der Urlaubszeit im vergangenen Sommer teilweise mit tage- oder sogar wochenlangen Zugausfällen zu kämpfen, weil Lokführer fehlten. Bei der DB gibt es nach Seilers Worten zwar manchmal kurzfristige Personalausfälle, aber keinen strukturellen Mangel.

Die Bahn steht jedoch wegen des vergleichsweise hohen Durchschnittsalters ihres Personals in den nächsten Jahren vor einer großen Herausforderung: Von den 200.000 Menschen, die das Staatsunternehmen in Deutschland beschäftigt, muss etwa die Hälfte in den nächsten Jahren ersetzt werden. "Die Demografie schlägt zu", kommentierte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU).

Außerdem schafft die Bahn neue Arbeitsplätze in großem Umfang. Die Bahn stehe mit 86 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren vor dem größten Modernisierungsprogramm ihrer Geschichte, sagte Scheuer dazu. Von den 24.000 Stellenbesetzungen in diesem Jahr entfällt nach Angaben von Personalvorstand Seiler ein Drittel auf neue, zusätzlich geschaffene Arbeitsplätze. (dpa)

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