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Bei Lebensversicherung der Dynamik widersprechen

Versicherte sollten der regelmäßigen Anpassung ihrer Lebensversicherung unter bestimmten Umständen widersprechen.
Bild: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Eine dynamische Lebensversicherung hat mehrere Vorteile. Doch ein Plus kann heute zum Nachteil werden. Deshalb sollten Verbraucher überlegen, die automatischen Anpassung abzulehnen.

Viele kapitalbildende Lebensversicherungen enthalten eine Dynamik. Das heißt: Die Beiträge steigen jedes Jahr um einen festgelegten Prozentsatz an. In den ersten Jahren kann das sinnvoll sein, erklärt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz.

Der Grund: Versicherte bekommen so regelmäßig eine höhere Versicherungssumme. Da für diese Erhöhungen meist keine Kosten wie Provisionen erhoben werden, kann es sogar geschehen, dass die Rendite für diesen Anteil höher ist als für die Grundversicherung.

Allerdings zeigen manche Untersuchungen, dass sich die Rendite der dynamischen Erhöhungen im letzten Drittel der Laufzeit des Vertrages negativ entwickeln kann. Versicherte sollten sich also in solchen Fällen überlegen, ob sie der regelmäßigen Anpassung widersprechen wollen.

In vielen Verträgen entfällt die Dynamik ganz, wenn der Kunde drei Erhöhungen hintereinander widersprochen hat.

Zinsen sind derzeit niedrig. Dafür gibt es bei Zinsprodukten zumindest keine Kursschwankungen.
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