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Berufliche Orientierung

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Checkliste: Was ein gutes Praktikum ausmacht

Bei einem guten Praktikum sollte man anpacken und jede Menge Fragen stellen dürfen.
Bild: Robert Kneschke, Fotolia.com

Von wegen Kaffee kochen und kopieren: Ein Praktikum bietet die Möglichkeit, einen Beruf näher kennenzulernen. Wie man ein gutes Praktikum erkennen kann.

Früher oder später muss jeder ein Praktikum in seinem Lebenslauf vorweisen können. Doch dieses gilt es erst einmal zu bewältigen. Horrorgeschichten über schlimme Praktika hat bestimmt jeder schon einmal gehört oder gelesen. Aber keine Sorge: Das ist die absolute Ausnahme. Ein Überblick darüber, was ein gutes Praktikum bieten sollte.
 

● Mit Brief und Siegel: Ehe man das Praktikum antritt, wird das Arbeitsverhältnis mit einem Vertrag bestätigt. Dabei werden die Konditionen genau festgelegt, etwa Arbeitszeiten, Aufgaben und die Höhe der Vergütung.
 

● So viel Zeit muss sein: Wer einen Praktikanten einstellt, muss sich natürlich Zeit für dessen Einarbeitung nehmen. Im Idealfall steht hierfür ein eigener Ansprechpartner bereit, der dem Neuling alle anfallenden Fragen beantwortet und Aufgaben erklärt.
 

● Kein Nonsens, bitte: Ja, als Praktikant muss man auch mal da ran, wo es einem vielleicht nicht so gut gefällt. Sei es nun Regale im Supermarkt auszuwischen oder Bettpfannen im Krankenhaus zu leeren – so etwas gehört zu gewissen Jobs dazu. Wer allerdings über Wochen oder Monate hinweg dazu gedrängt wird, immer dieselben oder komplett fachfremde Aufgaben zu erledigen, sollte seinen Ansprechpartner darauf hinweisen. Das andere Extrem – wenn der Praktikant eine Vollzeitkraft billig ersetzt – ist ebenfalls inakzeptabel.
 

● Endlose Leere: Noch schlimmer als sinnfreie oder fachfremde Aufgaben sind gar keine. Die Zeit einfach abzusitzen hilft einem nicht, sich sinnvoll einzubringen und einen realistischen Einblick in den Berufsalltag zu erhalten. Hier heißt es: aktiv werden. Wer nichts mehr zu tun hat, fragt nach, wo er mit anpacken kann.
 

● Eigeninitiative ist gefragt: Nach einer intensiven Einarbeitung sollte der Praktikant selbstständig bei Projekten mitwirken oder sogar selbst eines auf die Beine stellen dürfen. Damit kann er seine neu erworbenen Fähigkeiten gleich unter Beweis stellen. Schließlich lohnt sich ein Praktikum bestenfalls für beide Seiten.
 

● Klima gut, alles gut: Die Arbeit macht vor allem dann Spaß, wenn – neben ansprechenden Aufgaben – die Kollegen freundlich sind. In einem guten Betrieb herrscht ein angenehmes Klima. Der Praktikant wird nicht ausgegrenzt oder als nervig empfunden.
 

● Wie war ich?: Praktikanten haben nach Beendigung ihrer Tätigkeit Anspruch auf ein ausführliches Zeugnis. Darin wird genau aufgelistet, welche Aufgaben er bewältigt, wie gut er diese erfüllt und welchen Eindruck er bei Kollegen und gegebenenfalls Kunden hinterlassen hat. Zusätzlich sollte man auch während des Praktikums immer wieder Feedback erfragen.

● Extra-Tipp: Netzwerken ist angesagt! Auch wenn man nach dem Praktikum feststellt, dass einem die Tätigkeit oder der Arbeitgeber nicht zusagt, sollte man überall Kontakte knüpfen. Denn oft kennen sich mehr Menschen untereinander, als man glaubt. Da ist es umso besser, wenn man bei möglichst vielen Mitarbeitern und Vorgesetzten einen guten Eindruck hinterlassen hat. Deshalb: Immer im Guten auseinandergehen.

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