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Marktsonntag in Dillingen

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Der Nikolai-Markt ist ein Markt mit Geschichte

Im Dillinger Stadtarchiv finden sich allerlei kuriose Informationen zur Geschichte des Nikolai-Marktes (Symbolbild).
Foto: trattieritratti/stock.adobe.com
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Dr. Felicitas Söhner hat Kurioses und Interessantes aus dem Dillinger Stadtarchiv zum Nikolai-Markt herausgesucht. Hier einige bemerkenswerte Anekdoten

Der Dillinger Nikolai-Markt hat eine lange Tradition – davon zeugen zahlreiche Fundstücke im Dillinger Stadtarchiv, Hier eine Auswahl:

Die älteste vorhandene Erwähnung des Nikolai-Mmarkts stammt von 1745 als ein Markt „mit Kramwaaren und Vieh“.

Schöne Messerschmidswaaren

Im Wochenblatt der Stadt Dillingen vom November 1828 ist eine Anzeige des Maximilian Bopp, Messerschmid aus Biberach, zu finden. Dieser „empfiehlt sich den nächsten sogenannten Nikolai-Markt zum erstenmal mit seinen schönen, nach der neuesten Façon selbst gefertigten Messerschmidswaaren… Er schmeichelt sich, dass seine Waaren sich deß auf den andern Messen erhaltenen Beifalls auch hier werden zu erfreuen haben.“

Bei herannahender Verbrauchszeit

Im Dillinger Tag- und Anzeigenblatt vom November 1877 steht geschrieben: „Bei herannahender Verbrauchszeit empfiehlt Nürnberger Lebkuchen… in bekannter guter Qualität zu den billigsten Preisen. … Conditorei und Lebküchnerei von Ed. Rollwagen, Dillingen.“

Reichlich sortiertes Lager in Winterwaaren

„Zum bevorstehenden Nicolai-Markt … erlaubt sich der Unterzeichnete auf sein reichlich sortirtes Lager in Winterwaaren … aufmerksam zu machen… Billigste Preise und reelle Bedienung zusichert zeichne hochachtend. Dillingen im November 1877 J.R. Best.“

Geehrtes hiesiges und auswärtiges Publikum

In einer Anzeige aus dem späten 19. Jahrhundert heißt es: „Ich zeige einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum freundlichst an, dass ich gegenwärtigen Dillinger Markt wieder mit einem großen Lager in Wolle-, Baumwolle-, Nadeln- und Kurz-Waaren beziehe, lade daher ein geehrtes Publikum freundlichst ein, mich mit ihrem werthem Bedarf in meinen Artikeln zu beehren… Georg Rübsamen aus Schwabbach.“

Marktstände bis zum Bayerischen Hof

In dem Buch „400 Jahre Dillingen“ findet sich folgendes: „Unter der Toreinfahrt zum Gasthof zum Lamm stellte ein fliegender Bilderhändler seine Kunstwerke aus, farbige Bilder, meistens Heiligenbilder in Oelfarbendruck als Zimmerschmuck. Bis zum Bayerischen Hof gingen die Marktstände auf beiden Seiten … auf dem Platz vor dem bayer. Hof hatte der Kasperl seinen Standplatz und die Tische mit den Glücksspielen.“

Götterschauspiel für die Jugend und Landleute

„In der Lammstraße waren die Moritaten. Ein Götterschauspiel für die Jugend und Landleute. Je grauenhafter, desto schöner.“ Erklärung: Moritaten waren szenische, zum Teil gesungene, Aufführungen mit moralischem Inhalt.

pm

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