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Der Spezialist vor Ort
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Roto Treppen: Qualität aus Neusäß

Michael Marien führt seit drei Jahren das Neusässer Unternehmen mit seinen rund 70 Mitarbeitern.
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Michael Marien führt seit drei Jahren das Neusässer Unternehmen mit seinen rund 70 Mitarbeitern.
Foto: Jana Korczikowski

Der Weg auf den Dachboden führt oft über eine Scherentreppe. Trägt sie den Namen „Columbus“, stammt sie nicht etwa aus Amerika, sondern tatsächlich aus Neusäß.

Die Familie Wagner war es, die im Jahr 1953 die erste Scherentreppe erfand und kurz darauf in Augsburg die Firma Columbus gründete. Knapp zehn Jahre später verlegte sie ihren Sitz nach Neusäß.

Der Pionier der Bodentreppe Wilhelm Frank übernahm dann das Geschäft im Jahr 1986 und integrierte es in die Roto Frank Firmengruppe. Neben dem Schwerpunkt Fenster- und Türtechnologie (hier ist Roto Marktführer) und der Dienstleistungssparte steht sie für Dachsystem-Technologie – hier findet sich die Roto Frank Treppen GmbH wieder. Der Name Columbus wurde bis ins Jahr 2019 verwendet.

Alleinstellung in der Region

Michael Marien, seit drei Jahren Geschäftsführer, erläutert: „Alles, was mit Boden- und Scherentreppen sowie Flachdachausstiegen zu tun hat, produzieren wir hier in Neusäß.“ Der Vertrieb läuft dabei über den Fachhandel. „Wir haben in dem Bereich eine Alleinstellung in der Region.“ Eine Umfrage ergab: Noch ist das nicht überall bekannt. Deswegen sollen nun noch mehr Menschen davon erfahren.

Premiumqualität, Energieeffizienzund Montagefreundlichkeit

Denn bei Roto Treppen findet man einen kompetenten Ansprechpartner, wenn es um Premiumqualität, Energieeffizienz und Montagefreundlichkeit geht. Diese Grundmerkmale haben bei Roto Treppen absolute Priorität und werden auf einem Höchstmaß gehalten. Die Kundenzufriedenheit ist dabei stets präsent: „Bei unseren Meetings stellen wir immer symbolisch einen Stuhl für den Kunden mit hinzu, damit wir ihn im Blick behalten. Für uns ist nämlich nicht relevant, was wir denken, was der Kunde will, sondern, was der Kunde will“, so Marien.

Kundenorientiert

Um herauszufinden, was das ist, wird alle vier Jahre eine umfangreiche Kundennutzenanalyse durchgeführt. „Die Ergebnisse verwenden wir dafür, uns weiter zu verbessern.“ Beim Punkt Montagefreundlichkeit bedeutet das etwa, dass ein Flachdachausstieg im Werk so weit fertiggestellt wird, dass er direkt vom Kunden in die vorgesehene Einsparung gehoben werden kann – sogar die Ösen für den Kran sind bereits angebracht.

Das Unternehmen sticht auch in Sachen Schnelligkeit und Zuverlässigkeit heraus: „Das Produkt wird in drei bis vier, maximal aber in fünf Tagen nach Kundenwunsch gefertigt und geliefert“, verspricht der Geschäftsführer.

Individuelle Wünsche

Dabei geht Roto stets auf individuelle Wünsche in Hinblick auf Maße und andere Anforderungen ein. Im praktischen Online-Konfigurator werden diese einfach eingegeben. Im Normalfall ist hier der Kunde der Handwerker oder Händler, aber auch als Privatperson kann eine Preisermittlung online durchgeführt werden. Bei den Aufträgen sind der Individualität keine Grenzen gesetzt: „Für das Audi-Werk in Ingolstadt haben wir Flachdachausstiege mit einem Gewicht von bis zu 400 Kilogramm gefertigt.“ Aktuell werden für die französische Bahn 60 spezielle brand- und einbruchsichere Flachdachausstiege ausgeliefert.

Ausgiebige Tests

Bevor ein Produkt das Werk verlässt, wird es dort auf Herz und Nieren geprüft. Dabei wird es auf die reale Höhe angehoben und ausgiebig getestet.

Geprüft wird auch vom TÜV – die „Designo“ Bodentreppe ist sogar Testsieger. Seit vier Jahren wird sie von der Roto Frank Treppen GmbH selbst produziert. Vor allem bei der Preis-Leistung punktet die Bodentreppe mit Elementen aus dem Fensterbau. Die Expertise der verschiedenen Sparten wird bei der Roto Gruppe optimal genutzt.

Ambitionierte Pläne

Doch auf Erfolg möchte man sich nicht ausruhen, im Gegenteil: „Vom Dienstleistungsgedanken her ist das Ziel, alles aus einer Hand zu liefern – vom Aufmaß über die Herstellung bis hin zur Montage“, erläutert Michael Marien.

In Sachen Wachstum gilt der Vorsatz, die gesamte deutsche Produktion im Treppenbereich zu bewerkstelligen. Dafür braucht es allerdings mehr Platz. „Langfristig möchten wir auch aus dem Wohngebiet heraus. Im Moment sind wir im Gespräch mit Bürgermeister Richard Greiner bezüglich eines passenden Grundstücks. Als urbayrisches Unternehmen möchten wir aber in jedem Fall in Neusäß bleiben.“ (jkor)

Das Team von FEMISPORT in Neusäß freut sich, nach langem Lockdown wieder ihre Kundinnen begrüßen zu dürfen.
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