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60 Jahre Gute Reise Hauck in Westheim

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„Die Chemie hat von Anfang an gestimmt“

Ab sofort heißt es zurücklehnen und genießen. Werner Hauck uns seine Frau Resi haben für ihr Busunternehmen in Westheim einen geeigneten Nachfolger gefunden. Selbstverständlich steht Werner Hauck nach wie vor seinem Team mit Rat und Tat zur Verfügung. Aber es soll weniger werden. „Reisen sind hoffentlich bald wieder uneingeschränkt möglich, so dass meine Frau Resi und ich das umfangreiche Busreiseprogramm in vollen Zügen genießen können.“ Sein Lebenswerk sieht er mit Michael Bader in besten Händen.
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Ab sofort heißt es zurücklehnen und genießen. Werner Hauck uns seine Frau Resi haben für ihr Busunternehmen in Westheim einen geeigneten Nachfolger gefunden. Selbstverständlich steht Werner Hauck nach wie vor seinem Team mit Rat und Tat zur Verfügung. Aber es soll weniger werden. „Reisen sind hoffentlich bald wieder uneingeschränkt möglich, so dass meine Frau Resi und ich das umfangreiche Busreiseprogramm in vollen Zügen genießen können.“ Sein Lebenswerk sieht er mit Michael Bader in besten Händen.
Bild: Diana Hofmann
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Werner Hauck ist überzeugt: Mit dem Allgäuer Michael Bader ist sein Lebenswerk in besten Händen

„Man merkt es eigentlich sofort, wenn die Chemie stimmt, wenn der Funke überspringt. Dieses Gefühl hatte ich beim ersten Gespräch mit Werner Hauck sofort“, erklärt Michael Bader, der ab sofort als geschäftsführender Gesellschafter für das Westheimer Reisebusunternehmen Hauck verantwortlich zeichnet. Auch Werner Hauck ist von seinem Nachfolger überzeugt. „Unzählige Gespräche, die unglaubliche Wissbegier über mein unternehmerisches Denken und Handeln sowie das Interesse über die verschiedenen Betriebsabläufe ließen mich zu dem Schluss kommen, mit Michael Bader den richtigen Mann an der Spitze meines Lebenswerks zu haben.“ Letztendlich natürlich auch die Leidenschaft für das Busgeschäft und gegenseitige Sympathie, machten das Geschäft perfekt: Am 1. März 2020 übernahm Michael Bader als geschäftsführender Gesellschafter das Reisebusunternehmen. Noch lebt der Allgäuer mit seiner Frau und den vier Söhnen in Ottobeuren. Hat sich aber inzwischen hier eine Wohnung genommen und pendelt jedes Wochenende. Noch. „Das könnte sich aber in naher Zukunft ändern.“

Bereits als Bub von der Reisebranche fasziniert

Wie kommt nun ein Diplom-Wirtschaftsjurist (FH), der in leitender Funktion in der Baubranche weltweit tätig war auf die Idee ein Reisebusunternehmen zu führen? „Das war ja nicht nur schnell so ein zündender Gedanke oder eine fixe Idee. Das hat sich sehr langsam entwickelt“, erklärt Michael Bader. Allerdings gab es ein Erlebnis als 11-Jähriger, das wohl der Auslöser für das Interesse der Busbranche und die Menschen drumherum war. „Mit meinen Eltern machte ich als Bub eine Busreise nach Italien. Eigentlich war es nicht die Landschaft, die mich damals interessierte, sondern die Arbeit des Busfahrers. Ich fand es faszinierend, was dieser Mann alles managen musste und dabei allen ein schönes Erlebnis bot – und damals waren noch keine Reisebegleiter mit an Bord. Natürlich wurde meine anfängliche Faszination nicht gleich zur Berufung. Nach Schule und Studium war ich weltweit unterwegs, es verschlug mich beruflich nach Kasachstan, Brasilien und in die arabische Welt“, führt Michael Bader weiter aus.

Im Jahr 2015 stieg Bader schließlich mit der Gründung von Baderbus in Böhen bei Ottobeuren im Allgäu – zunächst nebenberuflich – mit eigenem Bus in die Busbranche ein. 2016 führte Bader als Mitgesellschafter alt eingesessene Busunternehmen mit langer Tradition erfolgreich unter dem Dach der Tour + Event 24 GmbH zusammen, wo er Ende 2019 ausschied. Mit der Übernahme der Hauck GmbH in Westheim will Bader die Unternehmensphilosophie von Werner Hauck ganz nach dem Motto „Bewährtes weiterführen und sich vor Neuem nicht verschließen“ fortsetzen und mit eigenen Ideen weiter ausbauen.

Blick in die Zukunft

Die allerdings sind in der momentanen Situation ad acta gelegt. Zunächst braucht die Bus- und Reisebranche grünes Licht von der Regierung, damit es mit dem Hauck-Jubiläumsreiseprogramm endlich weitergehen kann. Bei bereits gebuchten Reisen in Corona-Zeiten zeigt sich das Unternehmen kulant: Das Geld für bezahlte und abgesagte Reisen ging an die Kunden zurück, sie mussten keine „Gutscheinlösungen“ akzeptieren. „Außerdem haben wir mit unseren Hotels gut verhandelt und bei Neubuchungen gute Konditionen ausgehandelt“, sagt Michael Bader. Und mit vorsichtigen Blick in die Zukunft, sind sich Bader und sein Team sicher, dass es bald wieder losgehen könnte. „Wir haben bereits wieder Buchungsanläufe.“  dil

Auch beim Videointerview sollte man auf angemessene Kleidung achten.
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Bewerbung: Traumjob trotz Corona

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