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25 Jahre Montessori-Schule Günzburg

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Die Montessori-Schule Günzburg feiert Jubiläum

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Die Montessori-Schule Günzburg feiert 25 JahreKindorientiertes und handlungsbezogenes Lernkonzept
Bild: Montessori

Kindorientiertes und handlungsbezogenes Lernkonzept

Günzburg. Seit 25 Jahren bereichert die Montessori-Schule Günzburg das staatliche Bildungsangebot im Landkreis. Gegründet wurde die Schule in der Krankenhausstraße 40 von Eltern, deren Kinder bereits das Montessori-Kinderhaus in Nornheim besuchten. Alles begann im September 1993 mit 24 Erstklasskindern in einer Grundschulklasse im obersten Stockwerk des ehemaligen Krankenhausgebäudes.

Heute erstreckt sich die Schule über alle Stockwerke mit ihren Klassenzimmern und verschiedenen Fachräumen sowie Räumen für die Mittagsbetreuung. In sieben Klassen lernen über 160 Schüler von der ersten bis zur zehnten Jahrgangsstufe und können ihre Schulzeit mit dem Mittleren Bildungsabschluss beenden.

Die Klassen setzen sich immer aus zwei oder drei Jahrgängen zusammen. In der Freiarbeit, die ein wesentlicher Baustein der Montessori- Pädagogik ist, lernen die Schülerinnen und Schüler nach ihrem Vermögen und soweit möglich selbstgesteuert mit Hilfe der besonders ansprechenden und handlungsorientierten Montessori- Materialien. Eingeführt und unterstützt bei der Arbeit mit den einzelnen Materialien werden die Schüler stets von den zwei Pädagogen in der Klasse, die den Lernprozess jedes Kindes individuell begleiten und dort ansetzen, wo das einzelne Kind gerade steht. Von inklusiv beschulten Kindern mit besonderen Bedürfnissen und Förderbedarf bis zum hochbegabten Kind lernen alle gemeinsam.

Kinder entscheiden mit

Bei ihrem Lernprozess haben die Schülerinnen und Schüler immer wieder auch die Möglichkeit mitzuentscheiden, welche Themen sie gerade besonders interessieren, mit wem und wo sie lernen möchten – am Tisch, auf dem Teppich oder im Gang. Auch gibt es an der Schule keinen Schulgong, der die Arbeitszeit vorgibt, sondern die gewählte Arbeit bestimmt die Arbeitszeit des Kindes. Neben der Materialarbeit legt die Schule besonderen Wert auf regelmäßige lebenspraktische und naturnahe Erfahrungen aus erster Hand.

In den Jahrgangsstufen 7 und 8 wird die Materialarbeit abgelöst durch lebenspraktische Erfahrungen im Erdkinderprojekt, das an zwei Tagen in der Woche den Jugendlichen die Möglichkeit gibt, theoretische Lerninhalte in ihrer praktischen Anwendung zu erleben und zu verstehen.

Durch die so strukturierte und an die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen angepassten Lernumgebungen werden beste Voraussetzungen geschaffen, damit diese zu selbstständigen, verantwortungsbewussten, empathischen und teamfähigen Erwachsenen heranreifen können.

In den kleinen bzw. großen Arbeiten, welche die Schülerinnen und Schüler in der vierten und in der achten Klasse erarbeiten und vor Publikum präsentieren – hierzu ist übrigens auch stets die Öffentlichkeit eingeladen, können diese zeigen, was sie bereits alles gelernt haben.

Neben dem kindorientierten und handlungsbezogenen Lernkonzept bietet die Montessori-Schule nun schon seit Jahren ein offenes Ganztagesangebot mit verschiedenen sportlichen und kreativen Freizeitangeboten.

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