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Neuburger Volkstheater: „Aichacher Zeiserl“

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Die Proben laufen

Bild: Volkstheater Neuburg
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erste Aufführung am Ostersonntag, den 5. April 2015, um 20 Uhr

Am Ostersonntag, den 5. April 2015 um 20 Uhr, fällt der erste Vorhang für die 57. Produktion des Neuburger Volkstheaters im Stadttheater Neuburg. In den vergangenen Monaten haben Oberspielleiter Oliver Vief und der 1. Vorsitzende des Vereins Hans Wöhrl die Idee zum diesjährigen Frühjahrsstück geboren.

Von Anfang an stand für Vief fest, dass er die vielen Frauen im Volkstheater in einem Theaterstück unterbringen möchte. Und weil einige der agierenden Damen singen können, sollte es auch kein reines Sprechtheater werden. Nach einiger Recherche im Internet spuckte die Suchmaschine auch mehrere Vorschläge aus. Doch entweder scheiterte es an der Erteilung der Spielrechte oder man hätte selbst viel umschreiben müssen, um z. B. bekannte Musicals realisieren zu können.

So entschieden Vief und Wöhrl rasch: „Wir können auch was Eigenes schreiben!“ Doch was? Eine Geschichte musste also her. Beim Gedankenaustausch brachte Hans Wöhrl dann den entscheidenden Aspekt ins Spiel: „Warum soll das Theaterstück nicht im Gefängnis spielen? „ „Singende Frauen im Gefängnis?“ entgegnete Oliver Vief etwas misstrauisch. Aber ja, warum eigentlich nicht. Ein Theaterstück also über den Gefängnisalltag, aber auch über das Seelenleben der Inhaftierten und deren Vollzugsbeamtinnen soll es werden. Und da die größte JVA Bayerns in Aichach sitzt, stand der Titel des Stückes schnell fest: „Aichacher Zeiserl“.

„Die Idee, ein so frauenlastiges Stück zu entwickeln, im Themenbereich der JVA, hat mich sofort interessiert,“ berichtet Winfried Frey, der sich durch das Theo-Berger-Theaterstück „Bruchstücke“ (spielt ebenfalls in diesem Metier) qualifiziert hat und somit für den Vereinsvorsitzenden des Neuburger Volkstheaters die 1. Wahl als Autor dieser Uraufführung war.

Zum Inhalt

Die Inhaftierte Dr. Sybille Morgen (gespielt von Sylvia Tillich) ist aus der JVA verschwunden. Kommissar Sprenger (gespielt von Jörg Sachse), der die Untersuchungen über den Ausbruch leitet, vernimmt die Insassinnen, um mehr über die Motive der Flüchtigen zu erfahren. Dabei unterstützt ihn eine freie Mitarbeiterin, Protokollantin Lisbeth Maier (gespielt von Martina Golla). Jede Gefangene und auch die JVA-Beamtinnen, haben jedoch ihre ganz eigene Sichtweise zu und über die Geflohene und verwirren den Kommissar zusehends. Doch wer jetzt denkt, das Leben in einer JVA sei alles andere als lustig, dem sei verraten, dass es durchaus humorvolle Situationen und komische Momente gibt, um einen amüsanten Theaterabend zu garantieren.

Weitere Rollen in alphabetischer Reihenfolge

Es sind u. a. Kerstin Egerer, Pauline Ettl, Birgit Hausmann, Inge Heinrich, Theresa Kellerer, Anita Kerner, Nicola Kloss, Melissa Meilinger, Sissy Schafferhans, Lucie Schafferhans, Isabella Tartamella, Judith Titze, Leonie Vief, Annelies Zellner, Eva Zwack, Lisa Zell, Maximilian Huber, Robert Huis und Kilian Vief zu sehen. Seit Anfang Januar probt das Ensemble gemeinsam mit dem Regie-Duo Peter O. Kellerer und Oliver Vief. Ersterer ist seit einem Jahr Vereinsmitglied und gelernter Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur. Er sieht sich selbst eher als Einzelkämpfer, doch die Zusammenarbeit mit Oliver Vief wertet er als eine wirklich konstruktive Unterstützung. „Ich habe noch nie mit einem so großen Ensemble oder gar mit so vielen Frauen zusammengearbeitet. Auch die Tanz- , Gesang- und Musikszenen sind reizvolle, neue Herausforderungen für mich,“ so Kellerer.

Musik, Tanz und Regie

Mit von der Partie sind auch die Musiker Martin Göbel (Klavier), Maik Gak (Bass), Norbert Heckl (Schlagzeug) und Lukas Lautenbacher (Gitarre). Die Musikalische Leitung trägt Nicola Kloss, die auch die Liedtexte (bei einigen hat Oliver Vief mit gedichtet) geschrieben hat. Eine weitere Zusammenarbeit findet mit der wunderbaren Ulrike Stuhlfelder statt, die bereits beim letzten Freilichtstück „Die drei Musketiere“ dem Ensemble die richtigen Tanzschritte beibrachte. Als Regieassistenten fungieren Christoph Kessler und Marco Patrzek. Für die Maske ist Stefanie Schweiger, für die Kostüme Annelies Zellner und für die Requisite Melissa Meilinger zuständig. Josef Springer, Reinhold Schirmer und Jörg Sachse kümmern sich um den Bühnenbau. Wir dürfen also auf das Ergebnis des diesjährigen Frühjahrsstückes „Aichacher Zeiserl“ gespannt sein. Uraufführung am 5. April 2015 um 20 Uhr im Stadttheater Neuburg, weitere Aufführungen am 8./9./10./11. und am 12. April 2015.

Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen in Neuburg an der Donau (u.a. Reisebüro Spangler, Bücherturm und Touristinformation).

Text: Neuburger Volkstheater

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