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Trotz Corona-Krise

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Drogeriemärkte wollen Warenversorgung aufrechterhalten

Die Drogeriemärkte Rossmann und dm wollen trotz Corona-Krise die Warenversorgung sicherstellen.
Bild: Sebastian Gollnow/dpa

In der letzten Tagen waren Hygieneartikel wie Desinfektionsmittel, Seifen oder Toilettenpapier in der Drogerie nur schwer zu bekommen. Rossman und dm wollen nun auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie reagieren.

Die Drogeriemarktkette Rossmann hat zur Sicherung des Angebots ihrer Läden in der Coronavirus-Krise spezielle Pläne aktiviert. "Wir haben Prozesse entwickelt, die den betrieblichen Ablauf in unseren Filialen, Verteilzentren und der Zentrale in Burgwedel unter besonderen Umständen sicherstellen", teilte das Unternehmen mit.

Lieferketten und Logistik seien intakt: "Um die Menschen in dieser Ausnahmesituation weiterhin mit Produkten zu versorgen, arbeiten wir mit großem Einsatz daran, die Warenversorgung flächendeckend aufrechtzuerhalten." In den vergangenen Tagen waren in etlichen Läden etwa Hygieneartikel wie Desinfektionsmittel, Seifen oder Toilettenpapier nicht zu erhalten, ebenso bei anderen Händlern.

"Die aktuelle Situation nehmen wir sehr ernst", hieß es bei Rossmann. Man unterstütze die Mitarbeiter bei Lösungen zur Kinderbetreuung, nachdem Schulen und Kitas nun für mehrere Woche schließen. "In sieben Bundesländern zählt der Lebensmitteleinzelhandel zu den kritischen Bereichen. Hier ist es für die Mitarbeiter sicher deutlich einfacher, eine Notfallbetreuung in Anspruch zu nehmen."

Der Rossmann-Konkurrent dm verzeichnet eine im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegene Nachfrage nach Seife und Toilettenpapier. "So erklärt sich auch, dass diese Produkte temporär in vielen Märkten nicht verfügbar waren oder sind", sagte dm-Geschäftsführer Sebastian Bayer, ohne genauere Zahlen zu nennen. Man habe aber bereits reagiert und entsprechende Maßnahmen entlang der gesamten Lieferkette ergriffen, betonte er. Die Filialen seien gehalten, diese Artikel "nur in haushaltsüblichen Mengen" an die Kunden herauszugeben. Auf die Preise habe die hohe Nachfrage keine Auswirkung. In Deutschland gibt es rund 2000 Märkte der Drogeriemarktkette. (dpa)

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