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Agrar-Forst-Zentrum Nordschwaben

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Ein Domizil für grüne Themen

Schon an der Außenfassade des Agrar-Forst-Zentrums ist zu erkennen, dass die hier untergebrachten Verbände mit den Themen der Natur vertraut sind.
Bild: Daniel Weigl
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In Ebermergen entstand mit dem Agrar-Forst-Zentrum Nordschwaben ein Vorzeigeobjekt im Landkreis Donau-Ries

Der Maschinenring Nordschwaben (MR), die Waldbesitzervereinigung Nordschwaben (WBV) und der Landschaftspflegeverband Donau-Ries (LPV)) haben eine neue Heimat gefunden. Mitten im Landkreis, direkt an der Bundesstraße 25, entstand in Ebermergen das neue Agrar-Forst-Zentrum Nordschwaben.

Bereits 2017 führte Ulrich Schildenberger, Vorstandsvorsitzender des Maschinenrings Nordschwaben, erste Gespräche mit dem damaligen Vorsitzenden der Waldbesitzervereinigung Nordschwaben, Alois Michel. Nach der Fusionierung des Maschinenring Ries und dem Maschinenring Donauwörth war klar, dass eine gemeinsame Geschäftsstelle gefunden werden musste. Die Gespräche mit der WBV, die bisher ihren Sitz in Kaisheim hatte, wurden fortgeführt und schließlich 2019 ein Bauausschuss und die Firma AFZ GmbH & Co. KG gegründet. Die Planung und Konzepterstellung des Neubaus begann im November 2019. Im Februar 2020 erfolgte der Spatenstich für den Bau des Gebäudes in der Alemannenstraße 15. Acht Monate nach Baubeginn zogen die Mitarbeiter im Oktober 2020 in ihre neuen Räumlichkeiten. Die Schnelligkeit des Holzbaus war ein großer Vorteil bei der Projektausführung, so wurden die Wand- und Dachelemente im Werk in Oettingen vorgefertigt und innerhalb von knapp drei Wochen vor Ort montiert. „Wir sind sehr zufrieden, dass beim Bau alles so hervorragend geklappt hat“, erklärt Ulrich Schildenberger. Maria Mittl, Vorsitzende der WBV Nordschwaben, lobt die gute Zusammenarbeit im Bauausschuss und mit der ausführenden Firma Taglieber Holzbau aus Oettingen, die den Neubau als Generalunternehmen realisiert hat. Entstanden ist ein Gebäudekomplex, der in Holzbauweise errichtet wurde. Er besteht aus einem 30 Meter langen und 15 Meter breiten, zweistöckigen Bürogebäude sowie eine angrenzende 15 Meter lange und 15 Meter breite Maschinenhalle. Schon von außen ist zu erkennen, dass beim Bau auf Nachhaltigkeit gesetzt wurde und im Inneren Verbände arbeiten, die die Natur im Herzen tragen. Denn die Verwendung von Holz ist Programm, da Holzbau aktiver Klimaschutz ist. Holz wächst auf natürliche Art und Weise, wandelt Kohlenstoffdioxid mit Hilfe von Licht in Sauerstoff um und speichert auch nach seiner Ernte noch CO2 (1 Tonne Holz speichert 1 Tonne CO2). „Wir wollen zudem die Vielfalt unserer heimischen Hölzer zeigen“, erklärt Mittl.

Die Außenfassade besteht aus einer senkrechten Holzfassade in Douglasie, auf der Ostseite wird die Fassade zwischen den Fenstern von einer waagrechten Holzfassade in Lärche aufgelockert. Die Massivholzwände sind im Inneren der Büroräume mit Fichtenholz verschalt, die Haustüre besteht aus Eiche und die Innentreppe aus Buchenholz.

Im Treppenhaus befindet sich noch ein ganz besonderer Hingucker: eine Buche und eine Eiche ragen vom Erdgeschoss bis nach oben. Für eine besonders nachhaltige Bauweise sorgen energetische Fenster und eine Pelletheizung, auch ein Nachrüsten mit einer Fotovoltaikanlage ist möglich. Grüne Böden in den hellen Büroräumen runden das Bild ab: „Wir wollten die Farben der Natur in die Räume bringen“, so Schildenberger. Auch die Mitarbeiter, die bereits im Oktober 2020 umgezogen sind, fühlen sich an ihrer neuen Arbeitsstätte richtig wohl. Im Erdgeschoss ist der Maschinenring mit acht Mitarbeitern in sechs Büros untergebracht. Außerdem steht ein großer Besprechungsraum für Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen zur Verfügung.

Im Obergeschoß befinden sich drei Büros der WBV, die Holz E.V.A. hat ein eigenes Büro bezogen. Auch der Landschaftspflegeverband ist hier mit drei Mitarbeiterinnen in zwei Büros untergebracht. „Wir freuen uns, dass der Maschinenring und die Waldbesitzervereinigung eine gemeinsame Heimat inmitten des Landkreises gefunden haben und den Landschaftspflegeverband als Mieter mitaufgenommen haben“, erklärt Landrat Stefan Rößle.

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Noch bis 31. März

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