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Ein Ortsporträt
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Erlebbare Vergangenheit

Blick in den Archäologischen Park in Kellmünz, wo Mauerreste des spätrömischen Kastells Caelius Mons zu sehen sind.
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Blick in den Archäologischen Park in Kellmünz, wo Mauerreste des spätrömischen Kastells Caelius Mons zu sehen sind.
Foto: Zita Schmid

Spuren der Römer in der Marktgemeinde Kellmünz

Die Marktgemeinde Kellmünz wird durch eine umfangreiche Ortsgeschichte geprägt. Auch heute ist dies täglich noch erlebbar. Sichtbare Zeichen sind der Archäologische Park und der Römerbogen am Rathaus sowie auch die vielen Hinweis- und Infotafeln, die auf die spätrömische Geschichte und die Besiedelung durch die Römer verweisen. Vor Kurzem wurde dem nun ein weiterer Meilenstein hinzugefügt.

Der Landkreis möchte ein Grundstück samt Haushälfte im Bereich des Rechbergs gekaufen, das direkt an den Archäologischen Park angrenzt. Hierdurch eröffnet sich nun die Möglichkeit der Erweiterung des geschichtsträchtigen Geländes. Zudem könnte in dem Haus ein kleines Museum eingerichtet werden.

Projekt: Neue Sporthalle

Ein Wunsch vieler Kellmünzer Bürger wird mit dem Bau der neuen Sporthalle mit Multifunktionsraum nun in greifbare Nähe rücken. Der TSV Kellmünz, die Gemeinde und der Musikverein nehmen damit eines der größten Projekte im Markt in Angriff. Mit dem Spatenstich begannen vor wenigen Wochen die Bauarbeiten für die mit 2,12 Millionen Euro veranschlagte Maßnahme. Die Bauzeit soll rund ein Jahr betragen. Die Sporthalle selbst soll rund 1,52 Millionen Euro kosten, der Multifunktionsraum schlägt mit rund 270.000 Euro zu Buche, die Außenanlagen mit rund 200.000 Euro.

Rückkehr des Heiligen Nepomuks

Nachdem die Brückenfigur „Nepomuk“ wieder an ihren Platz an der Illerbrücke zwischen Kellmünz und Dettingen zurückgekehrt ist, fanden auch die Bauarbeiten an der Brückenauffahrt sowie der Staatsstraße 1299 und 2031 offiziell ihr Ende. Letztlich konnte die wichtige Verbindungsstrecke zwischen Bayern und Baden-Württemberg mit Gesamtkosten im Bereich von 3,3 Millionen Euro nach rund 15 Monaten Bauzeit nun endgültig fertig gestellt werden. Die denkmalgeschützte Sandsteinfigur des Heiligen Nepomuk stammt aus der Zeit um das Jahr 1750. Der Zahn der Zeit hat der Brückenfigur stark zugesetzt. Daher hat sich der Marktgemeinderat entschieden, für rund 17.000 Euro eine Kopie aus Granit anfertigen zu lassen. Die Original-Figur soll künftig ein Plätzchen in der Marktgemeinde erhalten.

Im Zuge des Projekts „Marktplatz der Generationen“ soll am Kirchplatz eine Seniorenwohnanlage entstehen. sar

In der Langen Nacht der Ausbildung haben die Teilnehmer:innen beispielsweise die Möglichkeit, ein modernes Werkstück in einer Schreinerei zu fertigen.
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