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Bauarbeiten Gärtnerstraße

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„Eine Aufwertung des gesamten Quartiers“

Blick von dem kleinen Platz mit Brunnen und Bänken die Gärtnerstraße entlang, die jetzt nicht nur viel attraktiver aussieht, sondern zudem barrierefrei ist.
Bild: Foto: Ilse Lauber
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Von einer unscheinbaren Seitenstraße zum Hingucker

Bis zu diesem Frühjahr war sie eine stille, unscheinbare Seitenstraße, die allerdings wegen ihres x-mal ausgebesserten Asphalts nicht unbedingt zu den schönsten gehörte. Doch seit August sind die Gärtnerstraße sowie die Schwalbenstraße, das Schwalbental und ein Stück der Elias-Holl-Schanze kaum wiederzuerkennen. Ein kleiner Brunnen, umgeben von Sitzbänken, steigert die Aufenthaltsqualität, doch das ist noch längst nicht alles: Mit dem neuen Steinpflaster „Via Castello“ haben die Straßen nun einen richtig edlen „Look“.

Außerdem ist das ganze Areal nun barrierefrei gestaltet, so- dass auch die Hauseingänge ebenerdig sind. Es sei eine „Aufwertung des gesamten Quartiers“ gelungen, freute sich Oberbürgermeister Bernhard Gmehling bei der feierlichen Eröffnung am Dienstagmittag. Langfristig sollen auch die Färber-, die Schmid- und die Rosenstraße saniert werden, kündigte er an. In seiner Rede dankte er besonders Hans Brandmeyr, der als Kapo auch schon die Sanierung des Oswaldplatzes geleitet hatte.

Bei den Erdarbeiten wurden interessante archäologische Entdeckungen gemacht. So kamen ein Brunnen und die Mauern eines kleinen Raums zutage, die wohl aus dem Spätmittelalter und der frühen Neuzeit datieren. Aus dieser Zeit stammen auch Fundstücke wie Keramik, metallische Artefakte und ein verziertes Knochenartefakt, Münzen, eine Bronzeschelle und Fragmente einer Terrakottaplatte.

Nun fehlt in dem neu gestalteten Quartier nur noch das Grün: Geplant sind Blumenkästen, die den Bereich am Brunnen zur Straße hin begrenzen. Außerdem werden Ende Oktober 12 Ulmen und drei Magnolien gesetzt. Spätestens, wenn die dann eines Tages blühen, wird die sanierte Straße ein echtes Neuburger Schmuckstück sein.

Text: Ilse Lauber

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Einweihung

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