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Chancen abwägen - Crowdfunding oft nicht reguliert

Foto: Daniel Reinhardt (dpa)

Crowdfunding ist derzeit in aller Munde - auch Anleger investieren in diese neue Form der Projektfinanzierung. Chancen und Risiken sollte man vorher gut abgewägen, erklärt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Crowdfunding kann Anlegern Vorteile bringen. Sie können sich so gezielt an Projekten beteiligen und von deren Erfolg profitieren. Allerdings sollten sie dabei immer bedenken, dass es sich hierbei in der Regel um Angebote des Grauen Kapitalmarktes handelt, erklärt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Das heißt: Die Anbieter benötigen keine Erlaubnis der Bafin und müssen auch nur wenige gesetzliche Vorschriften erfüllen. Beim Crowdfunding, übersetzt etwa Schwarmfinanzierung, beteiligen sich viele Anleger an einem konkreten Projekt. In der Regel werden die Gelder über spezielle Plattformen im Internet eingesammelt.

Anleger sollten vor der Investition die Chancen und Risiken gut abwägen, empfiehlt die Bafin. Anlagen am Grauen Kapitalmarkt seien zwar nicht immer mit einem größeren Risiko verbunden. Anleger sollten aber im Kopf behalten, dass dieses Marktsegment nicht staatlich reguliert ist. Weder die Produkte noch die Seriosität der Anbieter werden kontrolliert. Zudem gebe es keine laufende Aufsicht, keine Bilanzkontrollen und keine Einlagensicherung. (dpa)

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