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Schick und günstig

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Kinderwagen aus zweiter Hand - Was beim Kauf zu beachten ist

Bild: Jens Kalaene (dpa)

Kindersachen kosten viel Geld - da liegt es nahe, bei der Ausstattung nach günstigen Alternativen Ausschau zu halten. Zum Beispiel bei gebrauchten Kinderwagen. Was müssen Eltern hierbei beachten?

Berlin (dpa/tmn) - Bei der Babyausstattung setzten viele Eltern auf Sachen aus dem Secondhand-Laden - vom Strampler bis zum Spielzeug. Das ist zum einen günstig. Und es passt zur Idee vom Teilen, Leihen und Gebrauchtkaufen, die heute in vielen Bereichen im Alltag zu finden ist.

Warum also nicht auch einen Kinderwagen aus zweiter Hand kaufen? Eltern müssen dabei aber genau hinsehen.

Was ist beim Kauf zu beachten?

"Die Sicherheit eines Kinderwagens sollte stets Vorrang haben", sagt Rolf Buschmann vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Daher ist es wichtig, den Wagen vor dem Kauf genau zu begutachten und nach Mängeln zu schauen. Gibt es rostige Stellen? Funktionieren alle Bauteile noch? Ist es ein gängiges Modell - gibt es also noch Ersatzteile? Außerdem ist wichtig, wie der Wagen gelagert wurde und ob es Anzeichen von Schimmel gibt.

Was ist beim Kauf im Internet wichtig?

Bei eBay Kleinanzeigen wird Nutzern geraten, sich Waren im höheren Preissegment beim Online-Kauf nur persönlich übergeben zu lassen und sich gegebenenfalls den Personalausweis des Verkäufers und Kaufbelege zeigen zu lassen. Weicht der angebotene Preis zu stark von den marktüblichen Preisen ab, ist Vorsicht geboten.

Welche Vorteile bietet ein gebrauchter Kinderwagen?

Vor allem in puncto Schadstoffbelastung sei der Kauf eines gebrauchten Kinderwagens ein guter Tipp, erklärt Meike Rix von der Zeitschrift "Öko-Test". Denn man könne davon ausgehen, dass viele Schadstoffe schon herausgewaschen oder ausgedünstet seien. Außerdem lassen sich leicht einige Hundert Euro sparen.

Wer kauft gern Gebrauchtes - und warum?

Gebrauchtware gilt wieder als schick - Trendforscherin Janine Seitz zufolge gibt es eine regelrechte "Second-Sale-Kultur". Gerade die junge, internetaffine Elterngeneration kauft vielfach im Netz ein - und bietet dort selbst Waren an. "Teilen, Nutzen und Wieder-in-den-Verkehr-Bringen sind Spielarten eines neuen Konsumierens", sagt Seitz. (dpa)

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