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MEIN DONAUMOOS – Lesevergnügen jetzt auch online

Die Region Donaumoos ist zwischen Neuburg, Ingolstadt und Donauwörth gelegen – landschaftlich ein wahrer Hingucker.
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Die Region Donaumoos ist zwischen Neuburg, Ingolstadt und Donauwörth gelegen – landschaftlich ein wahrer Hingucker.

Die Region Donaumoos steht nicht still. Sie präsentiert sich als attraktiver Wirtschaftsraum und Mittelpunkt zahlreicher Aktivitäten. Erfahren Sie hier unter anderem mehr zur neuen Kreisheimatpflegerin Sabine Rademacher, welche Projekte in der Gemeinde Karlskron anstehen und welche Entscheidung Ludwig und Roswitha Rieß mit ihrem Milchviehhof in Klingsmoos getroffen haben.

Das Phänomen Donaumoos beginnt direkt vor der Haustür: Zwischen Neuburg, Ingolstadt und Donauwörth gelegen, sind die schwarze Erde und die großenteils noch unberührte Natur nicht nur landschaftlich gesehen ein echter Hingucker. Hier fühlen sich viele Einheimische bereits seit Generationen, aber auch für immer mehr Neubürger zuhause.

Hofläden, Bäcker und Metzger mit regionalen Schmankerln, ganzheitlich arbeitende Landwirte und eine engagierte Gastronomie, der gesunde Mittelstand und innovative Global Players formen einen attraktiven Wirtschaftsraum. Dreh- und Angelpunkt vieler Aktivitäten ist der Gewerbeverband Donaumoos e. V. Seine Vorträge, Fortbildungen, Ausflüge, Beratungs-Services sind Leistungen, von denen im Netzwerk Gleichgesinnter alle profitieren.

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Seite für Seite das Donaumoos kennenlernen

Die Verlagsbeilage „MEIN DONAUMOOS“ erscheint bereits zum 6. Mal als Produkt einer engen Kooperation zwischen dem Gewerbeverband Donaumoos e.V. und der Neuburger Rundschau. Zweimal im Jahr spiegelt der sehr lesenswerte Mix aus Tradition und Moderne in „MEIN DONAUMOOS“ das besondere Lebensgefühl zwischen Karlshuld, Karlskron, Königsmoos und Weichering wider. Charakterköpfe und prägende Persönlichkeiten, Einblicke in Natur und Geschichte, das rege Vereinsleben, Rezepte, die Lust auf Genuss machen oder das große soziale Engagement, das im Donaumoos ganz selbstverständlich dazugehört: Heimat erleben – diesem Anspruch wird „MEIN DONAUMOOS“ in jeder Ausgabe wieder gerecht.

„Heimat ist, wo ich mich wohlfühle“

Heimatpflege hat in Bayern eine lange Tradition. Auch wenn viele mit dem Begriff „Heimat-pflege“ nichts anfangen können, so dürfte doch vielleicht der Bayerische Landesverein für Heimatpflege, der 1902 in München entstand, für viele ein Begriff sein. Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen arbeiten neben dem Neuburger Stadtheimatpfleger Jörg Hauck auch die Heimatpfleger Hans Hammer, der sich hauptsächlich um Volksmusik und Volkstanz kümmert, sowie die für das Bauwesen Zuständigen Manfred Baierl und Michael Pichler.

Zum Jahresbeginn wurde Sabine Rademacher zur neuen Kreisheimatpflegerin bestellt. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Manfred Veit an.

Neu bestellt zur Kreisheimatpflegerin wurde zum Jahresbeginn Sabine Rademacher, die für volkskundliche, kunstgeschichtliche und heimatgeschichtliche Beratung und Forschung – auch im Rahmen des Denkmalschutzes – zuständig ist. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Manfred Veit an, der sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegte. Die studierte Juristin war von jung auf an Kunstgeschichte interessiert und wollte ursprünglich sogar eine Ausbildung zur Restaurateurin absolvieren. Doch es sollte anders kommen. Erst nach langjährigen Berufs- und Auslandserfahrungen fand Sabine Rademacher über die Ausbildung zur Stadtführerin in Neuburg und einem erfolgreich abgeschlossenen Studium an der Universität in Eichstätt in Kunstgeschichte, Bayerische Landesgeschichte und Europäische Ethnologie /Volkskunde Heimatpflege zu ihrem großen Interesse an der Heimat zurück.

Gemeinde Karlskron im Blickpunkt

In Karlskron lassen sich Tradition und Moderne gut verbinden, findet Bürgermeister Stefan Kumpf, denn „Hier schaffen wir den Spagat zwischen der Großstadt Ingolstadt und dem ländlichen Raum“. Wer in der prosperierenden Donaumoosgemeinde südlich von Ingolstadt lebt, die gerade die 5.000er Marke erfolgreich geknackt hat, kann die Vorteile des Landlebens genießen und befindet sich dennoch in Schlagdistanz zur Stadt, deren Ortszentrum weniger als 15 Kilometer entfernt ist.

Für die jüngsten Karlskroner Bürger wird aktuell fleißig gebaut. Der Neubau eines Kindergartens mit zwei Krippen- und vier Kindergartengruppen für 5,5 Millionen Euro gehört zu den Großprojekten, die Bürgermeister Kumpf und seinen Gemeinderat im vergangenen Jahr besonders intensiv beschäftigten.

Kontinuierlich verbessert wurde in den letzten Jahren nicht nur der Öffentliche Nahverkehr sondern wirtschaftlich hat sich die Coronazeit in Karlskron sogar positiv ausgewirkt, wie uns Bürgermeister Kumpf mit Blick auf die erfreulichen Gewerbekennzahlen berichtet.

Keine Milch mehr auf dem Rieß-Hof

Klingsmoos: Ludwig und Roswitha Rieß haben ihren Milchviehhof aufgegeben. Damit geht eine fast einhundertjährige Familientradition zu Ende.

Jetzt wurden die letzten Kühe zum Schlachten verkauft – Ludwig und Roswitha Rieß haben ihren Milchviehhof in Klingsmoos für immer aufgegeben. Doch bevor er sich wirklich zur Ruhe setzen kann, muss Ludwig Rieß noch bis 2027 zur Arbeit gehen. Bis 1992 hatte der gelernte Landwirt den von den Eltern übernommenen Milchviehbetrieb im Vollerwerb geführt. Seitdem arbeitet er hauptberuflich als Polier und Baggerfahrer im Straßenbau. Um die Kühe kümmerte sich in erster Linie seine Frau, die aus einer Landwirtschaft in Winkelhausen stammt und Industrienäherin gelernt hat. Trotz vieler Rückschläge hatten Ludwig und Roswitha während ihres Milchbauernleben immer wieder neu mit angepackt und sich im Laufe der Zeit eine beachtliche Milchviehherde mit moderner Stallanlage aufgebaut. Die Großeltern von Ludwig hatten – als junges Paar – 1918 ein Feld erworben und dort aufgebaut, wo er bis heute noch steht.

Mit der Aufgabe des Rieß-Hofs geht damit eine fast einhundertjährige Familientradition zu Ende.

Bequem erstellen und absenden: Einige Menschen nutzen inzwischen das Online-Finanzamt Elster für die Steuererklärung.
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