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Stiftung Warentest
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Bei Festgeldkonto ausländischer Bank auf Zinseszins achten

Bei einigen ausländischen Festgeld-Angeboten wird kein Zinseszins ausgezahlt.
Foto: Inga Kjer (dpa)

Wer bei einer ausländischen Bank ein Festgeldkonto eröffnen möchte, sollte zuvor die Konditionen genau überprüfen. Denn in einigen Fällen fällt die jährliche Rendite niedriger aus, als der angegebene Zins vermuten lässt, wie die Stiftung Warentest herausgefunden hat.

Zinsportale vermitteln Sparern mehrjährige Festgeldangebote ausländischer Banken - oft mit recht soliden Zinsen. Die Angebote haben jedoch manchmal einen kleinen Haken: Es wird kein Zinseszins ausgezahlt, wie die Stiftung Warentest erklärt ("Finanztest"-Ausgabe 8/18).

Eine jährliche Gutschrift oder Auszahlung der Zinsen gibt es nicht. Der Effekt: Die Rendite fällt niedriger aus, als der angegebene Zins den Sparer glauben lässt. Die Stiftung Warentest nennt das "unseriös".

Ein Beispiel der Tester: Wirbt eine ausländische Bank mit 2 Prozent Zinsen pro Jahr für ein zehnjähriges Festgeld, liegt die tatsächliche Rendite nur bei 1,84 Prozent pro Jahr. Bei einer Anlage von 10.000 Euro würden Sparer nach zehn Jahren 2000 Euro Zinsen bekommen - mit Zinseszins wären es 2190 Euro. Die Information, dass kein Zinseszins gezahlt wird, fehle bei manchen Zinsportalen. (dpa)

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