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Studie zu Arbeitsalltag
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Verordnetes Duzen nicht gewünscht

Die meisten Befragten - unabhängig vom Alter - finden es weder als Mitarbeiter noch als Kunde wünschenswert, wenn der Arbeitgeber das Duzen vorschreibt.
Foto: Andrea Warnecke (dpa)

Die neue Lockerheit hat in vielen Firmen längst Einzug gehalten. Man möchte Nähe statt Distanz. Duzen statt Siezen. Aber ist das wirklich im Sinn aller Mitarbeiter?

Duzen oder siezen? Manche Arbeitgeber verordnen ihren Mitarbeitern eine "Du"-Kultur. Das soll vor allem den Wünschen junger Kollegen entsprechen, so die Vermutung. Doch die stimmt gar nicht, heißt es im "Personal Magazin" (Ausgabe 9/2019).

Laut einer Studie der Hochschule Osnabrück schätzen Arbeitnehmer es vor allem, wenn es ihnen überlassen bleibt, ob sie Kollegen oder Vorgesetzte duzen oder siezen und wenn sie das von Person zu Person entscheiden können.

Vor allem eine vorgeschriebene Duz-Kultur fand wenig Anklang. Das bezieht sich auch auf den Kundenkontakt. Die meisten Befragten - unabhängig vom Alter - finden es weder als Mitarbeiter noch als Kunde wünschenswert, wenn der Arbeitgeber das Duzen vorschreibt. (dpa)

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