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Wir bilden aus
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Arbeitgeber begrüßen ihre Auszubildenden

Für viele Schulabgänger hat nun das neue Ausbildungsjahr begonnen.
Foto: contrastwerkstatt/stock.adobe.com
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Startschuss für das neue Ausbildungsjahr

Viele Firmen in der Region haben zum 1. September ihre neuen Auszubildenden begrüßt. Zahlreiche unterschiedliche Unternehmensbranchen bieten sowohl diverse Ausbildungsstellen, als auch Duale Studienplätze an. Jetzt ist es an den Lehrlingen, sich im Job gut zu präsentieren. Selbstbewusstes Auftreten ist gefragt. „Als erstes fällt die Körpersprache auf“, sagt Coach und Psychologin Helen Hannerfeldt. Innerhalb von wenigen Sekunden ist der erste Eindruck entschieden. „Wenn die Person in dieser Zeit lächelt, aufrecht steht und Blickkontakt aufnimmt, schreibt man ihr automatisch positive Eigenschaften zu“, erklärt sie. Wie man selbst auf andere wirkt, verrät oft schon ein Blick in den Spiegel: Hängen die Schultern nach vorne, spielen die Finger ständig mit den Haaren? Es hilft, sich beispielsweise vor einem wichtigen Gespräch zu stecken und bewusst auf die aufrechte Haltung zu konzentrieren. Positive Ausstrahlung kommt laut der Psychologin aber auch „von innen“. Wer ausgeglichen ist, kann das besser verkörpern. Sich einen persönlichen Erfolg ins Gedächtnis zu rufen, kann das Selbstbewusstsein, und damit auch das Auftreten kurzfristig verbessern. Was man sich aber vor Augen führen sollte: Ein wenig Unsicherheit ist teilweise sogar etwas Positives. Denn das zeigt, wie wichtig es einem ist, „gut zu performen“, erklärt die Expertin.

Es gibt noch freie Lehrstellen

Seit Oktober, dem Beginn des Berufsberatungsjahres, wurden im Landkreis Donau-Ries 1476 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das sind 51 weniger als im letzten Jahr. Im gleichen Zeitraum haben sich 969 Jugendliche bei der Berufsberatung gemeldet, die eine Lehrstelle suchen. Das sind 52 junge Menschen weniger als im Vorjahr. Insgesamt 77 Jugendliche haben noch keine Ausbildung oder eine andere Alternative. „Im Landkreis sind 497 Ausbildungsstellen noch nicht besetzt. Wer noch auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle ist, hat also gute Chancen für den Ausbildungsstart im Herbst“, so Werner Möritz. Das Angebot an Ausbildungsstellen ist breit gefächert. In diesen Berufen gibt es noch unbesetzte Berufsausbildungsstellen: Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Maurer/in, Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r, Anlagenmechaniker – Sanitär-/Heizung-Klimatechnik, Handelsfachwirt/in (Ausbildung), Hotelfachmann/-frau, Koch/Köchin, Fachverkäufer/-in Lebensmittelhandwerk – Fleischerei, Friseur/in. Mehr Infos unter: www.arbeitsagentur.de.

Der Start ins Berufsleben

Das Ausbildungsjahr 2021/22 hat begonnen. Die Entscheidung vieler Jugendliche für eine Ausbildung ist ein solider Baustein für die Zukunft. Neue Ausbildungsmodelle machen Lehre für sehr viele Jugendliche attraktiv. So ist die duale Ausbildung eine Möglichkeit, die Theorie und Praxis zeitgemäß verbindet. Modern sind auch flexible Varianten: Zum Beispiel besteht die Möglichkeit der Teilzeitausbildung für Menschen, die aufgrund anderer Verpflichtungen wenig Zeit haben. Wer trotzdem die Chance auf eine fundierte Lehre nutzen möchte, kann mit einer verkürzten Präsenzzeit beim Arbeitgeber eine Teilzeitausbildung absolvieren und sich am Ende einen vollwertigen Abschluss sichern. Auch für Studienabbrecher zeigte die Ausbildung attraktive Wege auf. Denn wer nicht auf einen akademischen Abschluss verzichten möchte, kann mit einem dualen Studium gleichzeitig studieren und als Lehrling Geld verdienen. Weil die Inhalte des Studiums eng mit dem Bedarf im Unternehmen verzahnt sind, verbessern sich zwei wichtige Karrierebausteine: die Sicherheit des Arbeitsplatzes und die Aufstiegschancen. Das ist insbesondere für Abiturienten attraktiv. Aber auch Abgänger von der Mittel- und der Realschule können nach einer dualen Ausbildung und dreijähriger Berufserfahrung berufsbegleitend studieren. Genauso gibt es passende Lehrberufe für eher praktisch begabte Schulabgänger. Selbst mit nicht so guten Schulnoten können sie ihre Fähigkeiten in vielen handwerklichen Berufen unter Beweis stellen. Egal, für welchen Weg man sich entscheidet, wichtig ist die persönliche Motivation, das Interesse am Unternehmen, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und passende Umgangsformen.

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