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Wandern bei Krumbach und Krumbad: Kapelle und Keltengrab

Wanderung bei Krumbach und Krumbad: Die Ursprünge des Krumbades reichen bis 1390 zurück. Dies kann man beim Wandern entdecken.
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Wanderung bei Krumbach und Krumbad: Die Ursprünge des Krumbades reichen bis 1390 zurück. Dies kann man beim Wandern entdecken.
Foto: Monika Leopold-Miller

Die Wanderung bei Krumbach und Krumbad hat die Form einer Acht mit Heilbad als Mittelpunkt. Beim Wandern sind Feld und Wald stetiger Begleiter.

Weit zurück reicht die Vergangenheit des Krumbads, nämlich bis ins Jahr 1390. Das ist aber für unsere Wanderung nördlich und südlich des Heilbads nicht genug, denn wir passieren ein noch immer gut sichtbares Keltengrab, dessen Alter in die Zeit 500 bis 300 vor Christus datiert wird. Doch nicht nur Geschichte ist es, was sich auf unserem Weg zeigt. Da ist einmal Kultur und Natur, auf engem Raum verzahnt in seiner schönsten Form. Hinzu kommen leibliche Genüsse, gesundes Wohlfühlen und heilsames Entspannen bei einem Rundgang, der letztlich von jedem eine gewisse sportliche Kondition abverlangt.

Eine romantische Grotte auf der Wanderung bei Krumbach und Krumbad

Gleich hinter dem Krumbader Kirchlein lädt die romantische Lourdesgrotte, umgeben von mächtigen Buchen, Eichen und Lärchen, zur stillen Andacht ein. Wichtiges Teilstück unserer Wanderung ist die „Linie“, ein gut ausgebauter Waldweg, den wir nach 500 Meter in nordöstlicher Richtung erreichen. Alte Bäume mischen sich in das junge Gehölz und lassen uns wissen, dass wir uns in einem Erholungswald befinden, in dem die Waldnutzung an die zweite Stelle gerückt ist. Links abbiegend geht es also nördlich auf der „Linie“ zu einem Waldpavillon und wenig später sehen wir die „Hohe Lärche“ rechts des Weges. Auf gleicher Höhe biegen wir erneut links in den nach Krumbach führenden Laubgang ein, eine Buchen- und Eichenallee mit rund 200 über 100-jährigen Veteranen.

Station auf der Wandertour: die städtische Forsthütte

Nächste Stationen sind die städtische Forsthütte, die Straße Krumbach-Attenhausen und bald danach das große Keltengrab, das etwa 50 Meter rechts des Weges als großer Erdhügel nicht zu übersehen ist. Gleiches gilt beim Austritt aus dem Forst für den schönen Blick auf das Schloss Neuburg. Feld und Wald sind unsere markanten Begleiter bis zum Hundeübungsplatz, bevor wir uns ganz dem Staatsforst anvertrauen. Die „Linie“ wird wieder zum Tourweg und bleibt es nach der Straße Attenhausen-Krumbach bis zur Brücke über die B 300. Vor ihr kann bequem zum Krumbad abgebogen werden, um die Speisekarte des Vier-Sterne-Restaurants zu studieren. Wer dieser Versuchung unterliegt, hat jedoch erst zwei Drittel der eigentlichen Wanderung bewältigt.

Der weitere Weg und der zweite Teil unserer „Acht“ mit Sehenswürdigkeiten ganz anderer Art beginnt an besagter Brücke. Schon nach 50 Metern biegen wir rechts in den schmalen Waldlehrpfad ein, erreichen die Lexenrieder Kapelle und gelangen auf idyllischen Wegen zum „Kreuzweg“, der auf eine Stiftung vor rund 100 Jahren zurückgeht. Die Holzkapelle bietet sich bei Regen auch als Unterstand an.

Beim Wandern bietet sich ein toller Blick in Kammeltal

Der Blick ins Kammeltal auf Krumbach ist nächster Höhepunkt, bevor wir nördlich gehend durch den Hürbener Wald die Felder nahe des Krumbads erreichen. Wer den ersten Teil der Runde mit einer Einkehr gegen Mittag abschloss, tut gut daran sich erst nach Kaffee und Kuchen beziehungsweise zünftigen Brotzeit im Restaurant oder auf der Sonnenterrasse den Heimweg anzutreten. Gut eineinhalb Stunden beansprucht die zweite Etappe. Was besagt: Die erneute Einkehr ist durchaus verdient.