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Wandern durch Mönchsdeggingen, Fronhofen und Thalheim: Natur pur

Wandern durch Mönchsdeggingen, Fronhofen und Thalheim: Bänke am Wegrand laden auf der Wanderung zum Verweilen ein und bieten Gelegenheit, die herrliche Natur zu genießen.
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Wandern durch Mönchsdeggingen, Fronhofen und Thalheim: Bänke am Wegrand laden auf der Wanderung zum Verweilen ein und bieten Gelegenheit, die herrliche Natur zu genießen.
Foto: Alexandra Schneid

Ein Rundweg durch das Kesseltal zeigt beim Wandern die Schönheit und Idylle der Landkreise Donau-Ries und Dillingen. Die Wanderung führt durch Mönchsdeggingen, Fronhofen und Thalheim.

Die Natur von ihrer schönsten Seite können Wanderer auf ihrem Weg durch das Kesseltal erkunden und genießen. Es sind vor allem Fauna und Flora, die das Kesseltal so sehenswert machen. Das Flüsschen schlängelt sich durch die Höhen des schwäbischen Jura bis zur Donau. In harmonischer Umgebung können sowohl Radler als auch Wanderer vom Alltag abschalten und die absolute Ruhe genießen. Außer Vogelgezwitscher und den eigenen Schritten ist nichts zu hören.

Die Wanderung führt durch Mönchsdeggingen, Fronhofen und Thalheim

Wer die Landkreise Donau-Ries und Dillingen an der Donau nur vom Durchfahren auf den Bundesstraßen kennt, wird erstaunt sein, wie viel Schönheit und Idylle die beiden Landkreise zu bieten haben. Man muss nicht weit fahren, um sich zu erholen. Das Kesseltal befindet sich direkt in der Heimat.

Ausgangspunkt und Ende der etwa dreieinhalbstündigen Wanderung durch das Kesseltal ist das Gasthaus zur Sonne in Untermagerbein, das zur Gemeinde Mönchsdeggingen im Landkreis Donau-Ries gehört. Der Weg führt durch Fronhofen, vorbei an Thalheim – beides Ortsteile des Markts Bissingen (Landkreis Dillingen an der Donau) – und wieder zurück zum Gasthaus zur Sonne in Untermagerbein. Dort haben alle Wanderer die Möglichkeit, in einem traditionsreichen, über 100 Jahre alten Dorfgasthaus einzukehren. Die Besitzer, Familie Schreitmüller, bieten Fleisch und Wurst aus eigener Schlachtung sowie Wild aus eigener Jagd an.

Wandern vorbei an Barockkirchen im Kesseltal

Das bekannteste Ausflugsziel im Kesseltal ist die Wallfahrtskirche St. Michael auf dem Michelsberg in Fronhofen. Ein gemauerter Kreuzweg mit 14 Bildern von Wilhelm Johann Niessen aus dem 19. Jahrhundert führt zu der Kirche hinauf. Diese wurde im 14./15. Jahrhundert errichtet und im 16./17. Jahrhundert zur heutigen Barockkirche umgebaut. Sowohl der Turm als auch die Sakristei entstanden im 18. Jahrhundert.

Auf der Nordseite des Michelsbergs befindet sich die sogenannte „Hansele Hohl“, eine Höhle, in der sich zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges ein „Hansele“, also ein Fronhofener Bürger, vor den Angreifern versteckt hat. Außerdem hat man bei Grabungen einen altsteinzeitlichen Menschenzahn gefunden sowie Siedlungsschichten der Jungsteinzeit. Vor der Höhle wurden auf einem Feuerplatz angekohlte Menschenknochen gefunden – ein Hinweis für Kannibalismus.

Die Höhle erreicht man am besten über den Kreuzweg beim Michelsberg. Oben angekommen geht man links um die Kirchenmauer herum und folgt der Markierung „Hansele Hohl“. Aber Vorsicht, der Weg zur Höhle ist steil und unbefestigt.

Eine Wandertour mit Panoramablick

Auf ihrem Rundweg haben Wanderer immer wieder die Möglichkeit, die Aussicht auf den zahlreichen Hügeln zu genießen und auf das Kesseltal hinunterzuschauen. Besonders eindrucksvoll ist der Panoramablick vom Gipfel des Fuchsbergs kurz vor Fronhofen.

Die Kessel hat ihren Ursprung in Forheim im Landkreis Donau-Ries. Der Fluss strömt zunächst Richtung Osten und schlängelt sich ab Diemantstein bei Bissingen nach Norden bis nach Untermagerbein bei Mönchsdeggingen. Von dort aus treibt er nach Südosten bis nach Donaumünster. Hier fließt die Kessel an der Donau entlang und mündet letztlich in der Nähe von Airbus Helicopters in Donauwörth in die Donau.