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Wandern um Fischach: Das Beste zum Schluss

Besonders Familien wird die Runde beim Wandern um Fischach gefallen. Kinder dürfen sich auf der Wanderung auf eine Belohnung freuen.
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Besonders Familien wird die Runde beim Wandern um Fischach gefallen. Kinder dürfen sich auf der Wanderung auf eine Belohnung freuen.
Foto: Maximilian Czysz

Besonders Familien wird die Runde beim Wandern um Fischach gefallen. Kinder dürfen sich auf der Wanderung auf eine Belohnung freuen.

Leicht, aber nicht langweilig. Nicht lange und trotzdem spannend: Die Rundtour zwischen Fischach und Langenneufnach spricht vor allem Familien an, die das kleine Erlebnis an der frischen Luft suchen und den Nachwuchs nach einer Wanderung belohnen wollen.

Los geht die rund acht Kilometer lange Wanderung am Fischacher Schulzentrum

Dort gibt es genügend Parkmöglichkeiten. Rein in die Wanderstiefel und ab auf die Piste: Die ersten Kilometer führen auf einem asphaltierten Feldweg zum Schloss Elmischwang. Der Weg, der im Sommer auch gerne von Joggern und Inlineskatern benutzt wird, bietet einen schönen Ausblick auf die mäandernde Neufnach. Hier ist ein Paradies für die Tierwelt entstanden, nur durchschnitten vom Schienenstrang der Staudenbahn. Genau an dieser Stelle ist Zeit für eine Geistergeschichte für die Jüngsten: Schon mal von der Bahn im Geistermoor gehört? Wer es weniger mit der Fantasie hat, konzentriert seinen Blick auf das große Mühlrad von Lehnersberg. Der Weiler mit seinem Herrenhaus gehörte früher zu Elmischwang. Das Schloss mit seinen vier markanten Ecktürmen hat eine lange, wechselvolle Geschichte hinter sich.

Beim Wandern beschäftigt man sich mit der Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung geht ins 15. Jahrhundert zurück. Für das jetzige Erscheinungsbild sorgte Alexander Freiherr von und zu Aufseß: Er ließ das alte Schloss abbrechen und baute es mit den vier Ecktürmen wieder auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude dem Kreis zur Verfügung gestellt. Die freiherrliche Familie zog ins gegenüberliegende Forsthaus um. In jüngster Vergangenheit entstand ein Erweiterungsbau. Außerdem wurde die 1706 abgebrochene Schlosskapelle wieder errichtet. Von der Geschichte zurück in die Gegenwart: Nach Elmischwang geht es links in den Wald. Jetzt ist etwas Kraft gefordert, vor allem mit Kinderwagen – es geht bergauf. Dafür ist es besonders im Sommer angenehm kühl.

Nach gut 20 Minuten ist Unterrothan erreicht: Der Ortsteil von Langenneufnach bietet dank seiner Höhenlage atemberaubende Ausblicke auf die waldreiche Staudenlandschaft. Jetzt haben sich die Jüngsten ihre Pause verdient: Eine Erfrischung gibt es im Gasthaus zur Sonne. Die Wirtschaft ist ein beliebtes Ausflugsziel – egal, ob zu Fuß oder mit dem Rad. Wie in Elmischwang wird auch in der „Sonne“ die Geschichte gegenwärtig: Im Hausgang ist eine alte Anzeige aus dem Krumbacher Boten aufgehängt. Zur „Ernte-Tanz-Musik“ schenkt Wirt Florian Thalhofer „ausgezeichnet gutes Bier“ aus, dazu gibt es verschiedene Speisen, kündigt die Anzeige aus dem Jahr 1863 an.

Auf die Tradition sind Katja und Thomas Höß stolz: Sie sind die sechste Generation, die die Wirtschaft führt. Übernommen haben die beiden den Gasthof im Jahr 2008. Auch die Kinder Anna-Lena und Alexander helfen mit. Apropos Kinder: Zum Biergarten mit seinen rund 140 Plätzen gehört ein kleiner Spielplatz. Wer will, kann auch die Tiere auf dem Bauernhof der Familie streicheln.

Am Ende der Wandertour geht es bergab

Für den letzten Abschnitt der Wanderung sind die Kinder leicht zu motivieren. Gemütlich geht es bergab. Im Wald kann noch die Keltenschanze Brennburg erkundet werden. Die Innenfläche der historischen Anlage misst ungefähr einen Hektar, die Erdwälle sind sehr gut erhalten. Wenig später ist Willmatshofen erreicht, wo es auf dem Asphaltweg weiter nach Fischach geht. Der Höhepunkt der Fischacher Familienrunde rückt immer näher, die Stimmen werden immer deutlicher: Am westlichen Ortsrand liegt das Naturfreibad. Die Freizeitanlage mit üppigen Liegewiesen am Hang, Sprungturm, Rutsche, Grotte und dem nicht gechlorten Wasser hat viele Fans. Sollte das Wetter nicht mitspielen: Gegenüber der Kirche St. Michael wartet die Eisdiele ...