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26.07.2019

42,6 Grad bestätigt: Hitze-Hauptstadt Lingen

Video: dpa

Lingen ist die heißeste Stadt Deutschlands. Das freut aber nicht jeden, auch nicht den Bürgermeister aus Lingen. Die Hitze sei ein klares Zeichen für den kommenden Klimawandel.

Lingen, 26.07.19: Hitze-Hauptstadt Lingen: Der Deutsche Wetterdienst hat den neuen deutschen Hitzerekord von 42,6 Grad im niedersächsischen Lingen bestätigt. Der am Donnerstag gemessene Wert sei einem Bericht des DWD zufolge korrekt. Plötzlich ist das im Landkreis Emsland gelegene Lingen berühmt. Bei aller Freude über die gestiegene Aufmerksamkeit für die Stadt, gibt das Wetter so manchem aber auch zu bedenken. O-TON Dieter Krone, Oberbürgermeister Lingen "Auf der anderen Seite ist das auch ein ganz klaress Zeichen für den Klimawandel, der hier sehr augenscheinlich kommt - nicht nur hier in Lingen sondern wir erleben das ja in ganz Deutschland, weltweit. Und da muss man schon überlegen: wie wollen wir zukünftig mit unserer Welt umgehen?" O-TON Hans-Martin Gall, Gschäftsführer Stadtwerke Lingen "Die Temperaturen sind dann doch etwas zu hoch auch für die Natur ein großer Stress und hohe Belastung für die Leute auch. Das merken wir auch im Bad, das führt doch häufiger auch zu Stresssituationen. Da wären ein paar Grad weniger auch ok." Das für die Hitze verantwortliche Hoch "Yvonne" wandert zum Wochenende nach Skandinavien ab und macht Platz für das Tiefdruckgebiet "Vincent". Das bringt statt Sahara-Hitze feuchte und etwas kühlere Atlantikluft. Spätestens am Sonntag fällt die Temperatur daher meist unter 30 Grad. Damit steigt allerdings auch das Gewitterrisiko. Am Samstag gibt es im Südwesten, am Sonntag fast überall ein erhöhtes Unwetterpotenzial. Örtlich könnten laut DWD in kurzer Zeit bis zu 40 Liter pro Quadratmeter fallen - da die Böden meist sehr trocken sind, können sie das Wasser nicht aufnehmen, und es kann zu Überflutungen kommen.

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