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06.08.2019

Ab in die Kiste: Fünf Bären werden für Umzug trainiert

Video: dpa

Im Anholter Bärenpark in Nordrhein-Westfalen werden fünf Bären für den Umzug ins Tierschutzzentrum Weidefeld bei Flensburg trainiert. In freier Natur sind Braunbären längst ausgestorben, aber sie könnten zurückkehren nach Deutschland.

Isselburg, 05.08.19: Drei Braun- und zwei Kragenbären werden im Anholter Bärenpark in Isselburg für einen ungewöhnlichen Umzug trainiert. Die Bären sollen spätestens im September Nordrhein-Westfalen verlassen und nach Schleswig-Holstein ziehen. Eine Betäubung wäre sehr belastend für die Bären. Also sollen die werden sie darauf trainiert, dass sie freiwillig in die Kiste gehen. Dafür nutzen die Tierpfleger das sogenannte "Klickertraining": O-TON Sandra Ebbeskamp, Tierpflegerin im Anholter Bärenpark "Ja, über das Klickertraining, das ist ganz einfach. Wir geben dem Bären ein Kommando und dann kriegt er ein Klick mit Klicker und seine Belohnung. Und das Klick ist für den das Zeichen, dass er es gut gemacht hat." Ohne Zögern läuft der Bär hinein. Und dann schiebt die Pflegerin endlich die Belohnung hinter die Gitterstäbe. O-TON Sandra Ebbeskamp, Tierpflegerin im Anholter Bärenpark "Die wissen ja dann, wenn sie in die Kiste kommen mittlerweile, dann gibt es auch was richtig Tolles, was Leckeres, und dadurch funktioniert es eigentlich immer sehr schön, dass die gerne auch reinkommen in die Kiste und das ist ja unser Ziel, dass die das toll finden." "International Bear Federation" und der Deutsche Tierschutzbund haben in dem Areal in Isselburg über 20 Jahre lang Bären aus schlechter Haltung und Gefangenschaft aufgenommen. Für die fünf Bären geht es beim Umzug über 500 Kilometer nach Norden. Ihr neues Zuhause dort ist noch nicht ganz fertig. Für so einen Umzug mit Bären braucht es Zeit und vor allem Vertrauen.

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