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03.12.2019

Ärzte fordern jährliches Wiederbelebungstraining für Schüler

Video: dpa

Prüfen, rufen, drücken - ein Leben zu retten, muss nicht schwierig sein. Möglichst schon Schulkinder sollen Wiederbelebung regelmäßig üben, wünschen sich Experten der Notfallversorgung.

Hamburg, 03.12.19:  Mediziner in Deutschland fordern ein jährliches Wiederbelebungstraining für Schüler. Damit der Ablauf in Fleisch und Blut übergeht. Wie ein solches Training für Kinder aussehen kann, zeigte die von der Weltgesundheitsorganisation unterstützte Initiative "Kids save lives" in Hamburg. Rund 150 Siebtklässler lernten dort, wie sie Leben retten können. O-TON Bernd Böttiger, Deutscher Rat für Wiederbelebung "Es geht um 10 000 Menschenleben im Jahr in Deutschland. Alles, was man braucht, sind zwei Hände." Die Kinder lernen bei so einem Training, erst die Atmung zu überprüfen. Atmet der Patient nicht, sollen die Kinder Hilfe rufen und daraufhin mit der 112 telefonieren. Dann sollen sie mit der Herzdruckmassage beginnen. Eine Beatmung hat nicht zu erfolgen.  "Prüfen, rufen, drücken" lautet das Motto.

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