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10.09.2019

Anhaltendes Niedrigwasser sorgt für mehr Algen in der Elbe

Video: dpa

In der Elbe herrscht anhaltendes Niedrigwasser. Leipziger Wissenschaftlern zufolge sorgt das dafür, dass sich in dem Fluss deutlich mehr Algen bilden.

Magdeburg, 10.09.19: Dieses Schiff ist eine schwimmende Forschungsstation. Betrieben wird es vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig. Die sächsischen Wissenschaftler untersuchen gerade das anhaltende Niedrigwasser auf der Elbe. Wie sie herausfanden, führt es vor allem dazu, dass sich immer mehr Algen in der Elbe bilden. O- TON Norbert Kamjunke, Wissenschaftler "Bei einem normalen Wasserstand hier in Magdeburg bei Mittelwasser von rund 1,90 m und einer Durchmischung des Wasserkörpers sind die Algen nur kurz an der belichteten Oberflächenzone und den größten Teil während der Zirkulation unten." Im Moment liegt die Wassertiefe aber nur bei etwa 50 Zentimetern. Das sorgt laut den Wissenschaftlern dafür, dass die Temperatur steigt und der Anteil der Algen, der an der Oberfläche schwimmt, viel höher ist. O- TON Norbert Kamjunke, Wissenschaftler "Damit können die Algen besser wachsen und eine höhere Biomasse bilden." Gefährlich ist das ganze aber glücklicherweise nicht. Tiere seien dadurch keine gefährdet. Nach Angaben der Forscher sei alles in einem Bereich, in dem sich alle wohlfühlen dürften.

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