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10.10.2019

Anschlag in Halle: AfD wehrt sich gegen Vorwürfe

Video: dpa

In Halle versucht ein schwer bewaffneter, mutmaßlicher Rechtsextremer Mann in eine Synagoge einzudringen. Politiker von CSU und SPD sehen bei der AfD eine Mitschuld für das Erstarken rechtsextremer Strömungen. Fraktionschefin Weidel wehrt sich.

Am Mittwoch versucht ein schwerbewaffneter, mutmaßlicher Rechtsextremist, in eine Synagoge in Halle einzudringen. Offenbar wollte er unter Dutzenden Gläubigen ein Blutbad anrichten. In das Gotteshaus gelangt er nicht, trotzdem tötet er zwei Menschen. Einige geben der AfD eine Mitschuld an der Attacke und dem Erstarken des Rechtsextremismus in Deutschland. Bayerns Innenminister Joachim Hermann (CSU) sprach im Bayerischen Rundfunk von geistigen Brandstiftern. In letzter Zeit seien da auch einige Vertreter der AfD in unverschämter Weise aufgefallen, so der CSU-Politiker. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach übt bei Twitter ähnliche Kritik. TWEET, Karl Lauterbach: "Es ist die Hetze der AfD, die dem Rechtsextremismus eine politische Stimme gab." Die AfD-Fraktionschefin Alice Weidel wehrt sich gegen die Vorwürfe. ERKLÄRUNG, Alice Weidel: "Wer dieses entsetzliche Verbrechen missbraucht, um die politische Konkurrenz mit haltlosen Diffamierungen zu verleumden, der spaltet die Gesellschaft und schwächt das demokratische Fundament, auf dem wir stehen" Zudem verurteilte die AfD den Anschlag auf die Synagoge. ERKLÄRUNG, Alexander Gauland: "Wir sind erschüttert über dieses monströse Verbrechen. Wir trauern mit den Angehörigen um die Ermordeten und wünschen den Verletzten rasche und vollständige Genesung".

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