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03.07.2019

Ausgrenzung und Gewalt - Die Ängste der Schüler

Video: dpa

Für Kinder und Jugendliche spielt Sicherheit eine große Rolle. Das zeigt eine Studie - und legt klar wie ernüchternd offen: In der Schule fühlen sich viele nicht sicher. Hänseleien und Gewalt kennen die meisten.

Gütersloh, 03.07.19: Ausgrenzung, Mobbing, Gewalt - laut einer neuen Studie wohl für viele Kinder Alltag an deutschen Schulen. Zu den Ergebnissen kommt eine repräsentative Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Bundesweit wurden dafür 3448 Schüler zwischen 8 und 14 Jahren befragt. Besonders Grundschüler berichten von Übergriffen. Nur jeder Fünfte ist noch nie gehänselt, ausgegrenzt oder geschlagen worden. Die Macher der Studie warnen davor, das Ganze zu bagatellisieren, nach dem Motto: Gewalt an Schulen gab's doch schon immer. Man müsse den Ursachen auf den Grund gehen, fordern sie. Es sei außerdem auch davon auszugehen, dass es auch Zuhause nicht überall gewaltfrei zugeht. In der Befragung haben 8,6 Prozent der 8 bis 14-Jährigen angegeben, dass ihr Zuhause kein sicherer Ort sei.

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