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25.09.2019

Bayerns DFB-Boykott: Hoeneß relativiert seine Aussagen

Video: dpa

Im Torwartstreit um Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen gibt es eine neue Wende. Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte mit einem Boykott der Nationalmannschaft gedroht. Heute würde er die Aussage so nicht mehr machen.

München, 25.09.19: Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat seine Boykott-Drohung im Zuge des Torwart-Streits relativiert. Es seien Aussagen gewesen, "die er mit etwas Abstand heute nicht mehr so machen würde", ließ der 67-Jährige am Mittwoch auf Anfrage mehrerer Medien über sein Büro mitteilen. "Das Thema ist für ihn längst erledigt und es gibt dazu auch keine weiteren Aussagen von ihm." Die "Sport Bild" hatte am Mittwoch weitere Zitate von Hoeneß veröffentlicht. Dieser hatte sich in der Vorwoche nach dem Champions-League-Spiel der Bayern gegen Belgrad zu der Debatte um Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen im Tor der Fußball-Nationalmannschaft geäußert. Angesprochen auf ein mögliches Szenario, dass Neuer von ter Stegen abgelöst werden könnte, zitiert das Magazin den scheidenden Chef des deutschen Rekordmeisters mit den Worten: "Bevor das stattfindet, werden wir keine Nationalspieler mehr abstellen." Bundestrainer Joachim Löw wird sich in seiner Torwart-Frage nicht von Uli Hoeneß beeinflussen lassen. Der deutsche Rekordmeister müsste bewusst gegen die vom Weltverband FIFA verordnete Abstellungspflicht für Nationalspieler in den Länderspielpausen verstoßen.

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