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02.10.2019

Bericht: Johnson fordert Zugeständnisse in Irland-Frage

Video: dpa

Der britische Premierminister Boris Johnson fordert nach einem Bericht des "Telegraph" weitgehende Zugeständnisse von der EU. Konkret geht es um die künftige Grenze zwischen Nordirland und Irland.

Im Brexit-Streit um die künftige Grenze zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland fordert der britische Premierminister Boris Johnson nach einem Bericht des "Telegraph" weitgehende Zugeständnisse aus Brüssel. Demnach will Johnson am Mittwoch zum Abschluss des Tory-Parteitags in Manchester einen Plan vorstellen. Dieser sehe vor, dass Großbritannien mit Nordirland die Europäische Zollunion nach einer Übergangsphase verlässt. Damit wären Warenkontrollen zwischen den beiden Teilen Irlands nötig. Sie sollen aber abseits der Grenze stattfinden, absolut minimal sein und keine neue Infrastruktur erfordern. Aus Sicht von Dublin und Brüssel dürfte Johnsons Plan auf große Skepsis stoßen. Bislang gibt es keine Kontrollen an der irisch-nordirischen Grenze. Die EU und Irland bestehen darauf, dass das auch nach dem Brexit so bleibt. Sonst wird ein Wiederaufflammen des Nordirland-Konflikts befürchtet. In dem jahrzehntelangen Bürgerkrieg standen sich mehrheitlich katholische Befürworter einer irischen Vereinigung und überwiegend protestantische Großbritannien-Loyalisten gegenüber.

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