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31.07.2019

Bildungsförderung und Bundeswehr: Das ändert sich im August

Video: dpa

Maßnahmen zur Bildungsförderung werden reformiert und die Bundeswehr soll als Arbeitgeber attraktiver werden - und das ist noch nicht alles, was sich zum 1. August ändert.

Berlin, 31.07.19: Ab dem 1. August wird es einige Änderungen geben. Eine Zusammenfassung, für wen sich was verbessert BILDUNGSPAKET Mehr Geld für Kinder aus Hartz-IV- und Geringverdiener-Haushalten. Von den Änderungen sollen bis zu vier Millionen Kinder profitieren. Zum Beispiel: - Statt 100 Euro werden 150 Euro pro Schuljahr für Materialien gezahlt - Der monatliche Zuschuss für Vereine steigt von 10 auf 15 Euro - Die Kita-Gebühren entfallen - Schulessen und Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr sind künftig kostenlos BAFÖG Auch Studenten aus Geringverdiener-Familien sollen von den Änderungen profitieren. Dadurch sollen mehr junge Menschen gefördert werden können als bisher. - Der Förderhöchstbetrag steigt von 735 auf 853 Euro im Monat - Der Wohnzuschlag für Studenten steigt von 250 auf 325 Euro. - Um sieben Prozent steigen die Freibeträge für das Einkommen der Eltern, das über die Bafög-Berechtigung entscheidet BUNDESWEHR Das "Gesetz zur nachhaltigen Stärkung der Einsatzbereitschaft" tritt in Kraft. Durch finanzielle und soziale Anreize soll die Bundeswehr zu einem attraktiveren Arbeitgeber werden. Zum Beispiel: - Nach Ende der Dienstzeit sollen Zeitsoldaten leichter wieder ins zivile Arbeitsleben kommen - unter anderem durch eine verpflichtende Berufsberatung - Verbesserungen soll es auch für die Familien von im Einsatz geschädigten Soldaten geben: Die Kosten für Angehörige werden übernommen, wenn sie in die notwendige Therapie einbezogen werden sollen ZUWANDERUNG Mehr Flüchtlinge als bisher dürfen an berufsfördernden Maßnahmen teilnehmen. - Sprach- und Integrationskurse stehen jetzt auch Asylbewerbern offen, bei denen unklar ist, ob sie langfristig in Deutschland bleiben dürfen - allerdings nur, wenn die Betroffenen vor dem 1. August eingereist sind und seit mindestens drei Monaten geduldet werden

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