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25.01.2020

Billigfleisch: Greenpeace-Aktionen vor Supermärkten

Video: dpa

Greenpeace-Aktivisten haben in mehreren Städten gegen Billigfleisch protestiert. Greenpeace zufolge werden die Tiere unter diesen Haltungsformen "unter qualvollen und häufig gesetzeswidrigen Bedingungen" gehalten.

Köln, 25.01.20: In Köln und vielen weiteren deutschen Städten haben Greenpeace-Aktivisten gegen Billigfleisch in Supermärkten protestiert. Die Umweltorganisation kritisiert, dass der überwiegende Teil des angebotenen Frischfleischs von Tieren aus klimaschädlicher und tierschutzwidriger Haltung stamme. Demnach seien 88 Prozent des Fleischs im Handel mit den Haltungsformen 1 oder 2 gekennzeichnet. Greenpeace zufolge werden die Tiere unter diesen Haltungsformen "unter qualvollen und häufig gesetzeswidrigen Bedingungen" gehalten. Laut freiwilliger Kennzeichnung des Handels entspricht die erste Haltungsform "Stallhaltung" lediglich den gesetzlichen Mindestanforderungen. Fleisch, das mit der Stufe 2 gekennzeichnet ist, sichert Tieren unter anderem mindestens zehn Prozent mehr Platz und zusätzliches Beschäftigungsmaterial. Der Umweltorganisation nach schade Billigfleisch Umwelt, Klima und Gesundheit. Der Handel müsse dieses Fleisch aus den Regalen nehmen, fordert Greenpeace.

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