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03.02.2020

Brexit: Nach dem Austritt Streit am Verhandlungstisch?

Video: dpa

Großbritannien ist raus aus der EU - aber wie soll es im Handel und bei allen anderen Fragen der Zusammenarbeit weitergehen? Beide Seiten lassen vor dem Verhandlungsmarathon erst einmal die Muskeln spielen.

Brüssel, 03.02.20: Der Brexit ist vollzogen und Großbritannien raus aus der EU. Nun wollen das Vereinigte Königreich und die Europäische Union ihre jeweiligen Verhandlungslinien für die künftigen Beziehungen umreißen. Ziel ist ein umfassendes Handels- und Partnerschaftsabkommen bis zum Jahresende. Die negativen Folgen des Brexit für die Wirtschaft sollen damit so gering wie möglich gehalten werden. Eine leichte Kompromisssuche wird jedoch nicht erwartet. So will sich Premierminister Boris Johnson auf keinen Fall vertraglich auf die Einhaltung von EU-Standards bei Umweltschutz, Arbeitnehmerrechten und staatlichen Wirtschaftshilfen festlegen lassen. Neben der Grundsatzfrage, wie eng die Handelsbeziehungen sein können, müssen außerdem noch weitere Themen geklärt werden. Als besonders heikel gelten die Fischereirechte, Finanzdienstleistungen, Datenschutzstandards und der Datenaustausch bei der Verbrechensbekämpfung. Ein "Rosinenpicken" soll es jedoch nicht geben, stellte Kommissionschefin Ursula von der Leyen klar. Sie will alle strittigen Fragen klären.

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